15.01.2021, 09.59 Uhr

Donald Trump: Ex-Minister packt aus: Trump machte die Welt zu einem schlechteren Ort!

Hat Donald Trump die Welt während seiner Amtszeit zu einem schlechteren Ort gemacht? Das zumindest behauptet jetzt sein ehemaliger Außenminister Rex Tillerson. In einem brisanten Interview enthüllte er Trumps eklatante Schwachstellen.

US-Präsident Donald Trump und Ex-Außenminister Rex Tillerson werden wohl keine Freunde mehr. Bild: dpa

Immer mehr Freunde, Kollegen, Parteimitglieder und ehemalige Wegbegleiter wenden sich von Donald Trump ab. Um ihrem Ärger über Trumps Amtszeit Luft zu machen, wenden sich immer mehr frühere Trump-Mitarbeiter an die Presse. Einer, der jetzt ebenfalls über den scheidenden US-Präsidenten auspackt, ist Rex Tillerson, Trumps früherer Außenminister. Er ist sich sicher: Donald Trump hat die Welt zu einem "schlechteren Ort" gemacht.

Donald Trump: Ex-Minister packt über US-Präsident aus

In seinem Interview mit der Zeitschrift "Foreign Policy" verlor der ehemalige Außenminister kaum ein gutes Wort über seinen früheren Arbeitgeber. Tillerson, der von 2017 bis 2018 als erster Staatssekretär von Trump fungierte, sei der Ansicht, dass "keine von Trumps außenpolitischen Entscheidungen funktioniert habe". "Wir haben die beste Gelegenheit, die wir in Nordkorea hatten, verpasst", so Tillerson. Seiner Meinung nach habe Trump die Beziehung zum Schurkenstaat zerstört, als er sich auf ein Treffen mit Kim Jong-un eingelassen hat. Auch bei Wladimir Putin habe Trump nichts erreicht. Gleiches gilt für die Beziehung zu China, behauptet Tillerson.

Rex Tillerson zieht vernichtende Bilanz: Trump machte die Welt zu einem schlechteren Ort

Seine vernichtende Bilanz zu Trumps Amtszeit: "Wir sind heute an einem schlechteren Ort als vor seiner Amtszeit. Und ich dachte nicht, dass dies möglich sei", fügte der 68-Jährige hinzu. Weiter behauptet Rex Tillerson, dass Trump keinerlei Verständnis für globale Ereignisse oder für Geschichte habe. Er sei uninformiert und lasse sich zu schnell ablenken, behauptet Tillerson, der Trump über ein Jahr lang täglich beobachten konnte. "Es ist wirklich schwierig, ein Gespräch mit jemandem zu führen, der nicht einmal versteht, warum wir überhaupt darüber sprechen", sagte Tillerson.

Ex-Trump-Mitarbeiter behauptet: Man kann kein normales Gespräch mit ihm führen

Ihm zufolge sei Trumps Aufmerksamkeitsspanne dermaßen stark beeinträchtigt, dass er während seiner Zeit als Staatssekretär sogar damit begann, Diagramme und Bilder in seine Treffen mit Trump einzubringen. "So konnte er seine Aufmerksamkeit besser aufrechterhalten", so Tillerson. Es sei schlichtweg unmöglich gewesen, ein normales Gespräch mit Donald Trump zu führen.

Trotz heftiger Kritik: Mehrheit der Republikaner steht hinter Donald Trump

Donald Trump selbst scheint sich trotz all der Kritik nicht von seinem Vorhaben, 2024 nochmals als US-Präsident zu kandidieren, abbringen zu lassen. Schuld daran dürften auch die jüngsten Umfragen sein, die in den vergangenen Tagen unter den Republikanern durchgeführt und jetzt vom britischen "Express" veröffentlicht wurden. Demnach haben 64 Prozent der Republikaner angegeben, Donald Trump trotz der jüngsten US-Krawalle auch weiterhin unterstützen zu wollen. 57 Prozent glauben sogar, dass Trump 2024 noch einmal als Präsidentschaftskandidat der Republikaner antreten sollte. Lediglich 17 Prozent der Befragten seien der Meinung, dass der 74-Jährige aus dem Amt entfernt werden sollte.

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sba/sig/news.de

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