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Kim Jong-un: Quellen sicher: Nordkorea-Diktator startet Kriegsvorbereitungen!

Kim Jong-un rüstet auf! Das geht zumindest aus aktuellen Berichten hervor. Darin wird behauptet, dass der nordkoreanische Machthaber sein Militär dazu aufgerufen hat, sich auf einen möglichen Kriegsfall vorzubereiten.

Was steckt wirklich hinter Kim Jong-uns angeblicher Kriegsvorbereitung? Bild: picture alliance / Rodong Sinmun/YONHAP/RODONG SINMUN/dpa

Wutausbrüche, Kriegsdrohungen und Hinrichtungen: All das verbindet man mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Und auch die jüngsten Berichte aus Nordkorea lassen nichts Gutes erahnen. Wie aktuell das Online-Portal "Daily NK" berichtet, lässt Kim Jong-un seine Streitkräfte derzeit angeblich auf einen möglichen Krieg vorbereiten.

Kim Jong-un lässt Streitkräfte für den Krieg vorbereiten

Im Vorfeld der Winterausbildung des nordkoreanischen Militärs, die am 1. Dezember beginnen soll, hat der nordkoreanische "Führer" einen neuen Ausbildungsbefehl an alle Streitkräfte erlassen, in dem sie aufgefordert werden, die Kriegsvorbereitungen mit Schwerpunkt auf den strategischen Streitkräften des Landes abzuschließen. Das zumindest behauptet derzeit "Daily NK" mit Sitz in Seoul, Südkorea.

Die 2014 gegründete strategische Streitmacht der koreanischen Volksarmee ist einer der vier Zweige des nordkoreanischen Militärs und kontrolliert die Kurz-, Mittel- und Langstreckenraketeneinheiten des Landes. Durch die Verlagerung der Ausbildungsrichtung von der Konzentration auf konventionelle Waffen hin zu einer Konzentration auf asymmetrische Streitkräfte legt der Befehl nahe, dass sich das Land auf die veränderten Umstände nach dem Wahlsieg von Joe Biden bei den US-Präsidentschaftswahlen vorbereiten soll. Hat Kim Jong-un etwa Angst vor einem Krieg mit den USA?

Aus Angst vor den USA? Nordkorea-Diktator startet offenbar Kriegsvorbereitungen

Laut einer NK-Quelle im nordkoreanischen Militär wurde der neue Ausbildungsbefehl am Montag über die Generalstabsabteilung an das gesamte Militär ausgegeben. In Nordkorea erhält das Militär Ende November jedes Jahr einen "Ausbildungsbefehl des Oberkommandos". Der Befehl enthält die Ausbildungsdoktrin und -richtlinien der koreanischen Volksarmee. In diesem Jahr wurde er jedoch Berichten zufolge eine Woche früher als gewöhnlich verschickt. Dies deutet auf die Absicht hin, die chronisch schlechte Einstellung des Militärs zur jährlichen Ausbildung und Disziplin zu korrigieren, die auf die Massenmobilisierung des Militärs für den Wiederaufbau nach Naturkatastrophen und den wirtschaftlichen Aufbau zurückzuführen ist.

Unter Betonung des Status Nordkoreas als Atommacht fordert Kim Jong-un, dass sich das gesamte Militär als "Kämpfer, die die moderne Kriegsführung beherrschen", vorbereiten soll, um "den Frieden der Nation und des Volkes" vor "bewaffneten Provokationen durch die US-Imperialisten" zu verteidigen.

Quelle sicher: Kim Jong-un will seine Feinde einschüchtern

Was Kim Jong-un mit seinem jüngsten Befehl erreichen will? "Der Kern des neuen Ausbildungsbefehls besteht darin, die provokativen Pläne der drei Hauptfeinde (die USA, Japan und Südkorea), die sich der Republik entgegenstellen, zu blockieren und unsere Abschreckung zur Selbstverteidigung zu verbessern", so die Quelle weiter. Bereits vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass Kim Jong-un nach dem US-Wahlsieg von Joe Biden schon bald mit neuen Atomtests beginnen wolle. Damit wolle der Nordkorea-Diktator seine Macht demonstrieren, behaupten mehrere Insider. Was tatsächlich dran ist an den aktuellen Gerüchten aus Nordkorea, bleibt abzuwarten.

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sba/news.de