16.11.2020, 14.22 Uhr

Kim Jong-un: Experten sicher: Zu Joe Bidens Amtseinführung will er seine Raketen zünden

Joe Bidens Amtseinführung im Januar 2021 scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Mag man aktuellen Berichten aus Nordkorea Glauben schenken, dann droht Machthaber Kim Jong-un schon bald mit neuen Atomtests.

Kim Jong-un zündelt wieder. Bild: picture alliance / Rodong Sinmun/YONHAP/RODONG SINMUN/dpa

Rollt da etwa schon der erste gefährliche Konflikt auf den designierten US-Präsidenten Joe Biden zu? Schon vor der geplanten Inauguration (zu Deutsch: Amtseinführung) am 20. Januar 2021 blickt die USA mit sorgenvollem Blick auf Nordkorea. Der Grund: Die Wahl von Joe Biden zum 46. Präsident der USA könnte Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un möglicherweise zu neuen Atomtests bewegen. Das zumindest berichtet aktuell der britische "Daily Star" unter Berufung auf den früheren Top-Asienexperten des US-Außenministeriums Evans J. R. Revere.

Kim Jong-un plant neuen Atomtest: Das droht Joe Biden zur Amtseinführung

Revere warnte in seinen Ausführungen eindringlich davor, dass Diktator Kim Jong-un versuchen werde, seine militärische Macht zu demonstrieren, wenn Joe Biden im kommenden Jahr offiziell zum US-Präsident erklärt wird. Berichten zufolge könnte Nordkoreas "Oberster Führer" Kim Jong-un dazu seine gefürchteten Massenvernichtungswaffen einsetzen. Bislang hatte sich Kim mit öffentlichen Äußerungen zur US-Wahl zurückgehalten. Dies könnte sich nun ändern. Statt mit Worten soll Kim seine Macht lieber mit Waffen demonstrieren.

USA unter Druck! Nordkorea-Diktator will seine Macht demonstrieren

"Es ist möglich, dass Pjöngjang vor der Vereidigung (von Joe Biden) oder kurz danach einen Atom- oder Langstrecken-Raketentest durchführt", zitiert "Sputnik News" Evans Revere. Seinen Aussagen zufolge diene der Atomtest allein einem Ziel: Um den Druck auf den neuen Präsidenten zu erhöhen, um somit eine Verhandlungsbasis mit Washington zu schaffen. Weiter fügte Revere hinzu: "Das Biden-Team wird sich der Fehler von Trump bewusst sein, die dazu geführt haben, dass Nordkorea immer mehr Atomwaffen anhäufte." Trumps Regierung habe das Testen von Mittelstreckenraketen zu lange ignoriert, warnt der Experte.

Experten schlagen Alarm: Nordkorea ist für einen Krieg gerüstet

Die Warnungen von Revere beruhen auf Satellitenbildern, die den Uranabbau in Nordkorea zeigen und die Befürchtungen verstärken, dass Kim Jong-un künftig mehr Atomwaffen herstellen könnte. Die besagten Bilder, die Anfang November aufgenommen wurden, sollen zudem eine enorme Zunahme von Aktivitäten in der Umgebung bekannter Uranminen offenbaren. Kürzlich wurde außerdem berichtet, dass der Diktator "bereit für einen Krieg" sei.

Da kann man nur hoffen, dass derartige Berichten nicht der Wahrheit entsprechen oder Joe Biden den angeblich drohenden Konflikt mit Nordkorea noch rechtzeitig abwenden kann.

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sba/sig/news.de

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