05.11.2020, 10.40 Uhr

Kim Jong-un: Er will weiter zündeln! Kim Jong-RUMMMS wählt Donald Trump

Wer der kommende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird, ist noch nicht klar. Sicherer scheint da schon, wen sich Nordkorea-Diktator Kim Jong-un im Weißen Haus wünschen würde. Der Raketen-Fan dürfte Donald Trump seinem Herausforderer Joe Biden vorziehen.

Wem Kim Jong-un wohl die Daumen bei der US-Wahl drückt? Bild: dpa

Natürlich darf Nordkorea-Machthaber Kim Jong-un kein Kreuzchen bei der US-Wahl machen, deren Ausgang aktuell immer noch offen ist und demnächst vielleicht sogar vor Gericht entschieden werden könnte. Doch auf wen der zündelnde Diktator in den kommenden vier Jahren lieber setzen würde, scheint doch klar. Immerhin war er mit Amtsinhaber Donald Trump trotz einiger Misstöne die meiste Zeit ganz schön dicke. Wie alte Golffreunde posierten US-Präsident Trump und Diktator Kim 2019 in der entmilitarisierten Zone an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea.

Kim Jong-un will Sieg von Donald Trump bei US-Präsidentschaftswahl 2020

Vom Rest der Welt nahezu komplett isoliert, absolvierten Kim und Trump tatsächlich Gespräche. Ob das nun wirklich politisch relevant oder doch eher eine große Medien-Show im beiderseitigen Interesse war, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Klar scheint: Kim Jong-un wäre gut bedient damit, wenn in den Vereinigten Staaten auch in den kommenden vier Jahren Präsident Trump das Zepter schwingen würde. Aus einem ganz pragmatischen Grund: Der mutmaßlich anhaltenden Nuklear- und Raketenentwicklungen des Regimes wird Trump in naher Zukunft wohl keinen Riegel vorschieben wollen.

Davon geht Cristina Varriale, Expertin für Nordkoreas Nuklearprogramme, im britischen "Express" aktuell aus. Als Beweis führt Varriale unter anderem das Verhalten von US-Außenminister Mike Pompeo an, nachdem Kim Jong-un im vergangenen Monat eine neue Interkontinentalrakete enthüllt hatte. Der Minister der Trump-Administration hatte versucht, die Aktionen Nordkoreas herunterzuspielen. "Das Abkommen[...] hat sicherlich zu einem geringeren Risiko für die Vereinigten Staaten geführt, als wenn wir den Weg fortgesetzt hätten, den die vorherige Regierung eingeschlagen hat.", erklärte er damals.

Kim Jong-un würde wegen Atomwaffenprogramm für Trump stimmen

Cristina Varriale, als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Zellproliferation und Nuklearpolitik am Royal United Services Institute für Verteidigungs- und Sicherheitsstudien tätig, entgegnete jedoch gegenüber "Express.co.uk", dass Nordkorea seit dem Amtsantritt von Trump seine Raketenfähigkeit deutlich verbessert habe. Für sie scheint klar zu sein: Mit der bestehenden Trump-Regierung könnte Nordkorea in einer gute Position sein, um sein geplantes Atomwaffenprogramm weiterzuentwickeln. Damit Kim weiter zündeln kann, würde Nordkorea wohl eine Wiederwahl Trumps bevorzugen.

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rut/bos/news.de

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