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Coronavirus-News: 62 Infizierte und 4 Tote nach Corona-Ausbruch in Laichinger Seniorenheim

Innerhalb von 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter 6.868 Neuinfektionen. Angesichts der zugespitzten Corona-Lage in Europa ist nun eine erneute Debatte um Grenzschließungen entbrannt. Indes ruft der Virologe Streeck zu einer neuen Studie auf. Alle aktuellen Corona-News aus Deutschland im Überblick.

Bayern schließt eine erneute Grenzschließung aufgrund der steigenden Corona-Zahlen nicht aus. Bild: dpa

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstagmorgen 6.868 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Der Wert liegt damit deutlich über den 4.122 gemeldeten Fällen vom Dienstag vergangener Woche. Die Zahl der Neuinfektionen hatte am Samstag mit 7.830 zum dritten Mal in Folge einen Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht. Die jetzigen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Coronavirus-News: RKI meldet 65.000 aktive Corona-Fälle in Deutschland

Experten zufolge sind die neu gemeldeten Infektionen wegen der Zeit zwischen Ansteckung, Test, Ergebnis und Meldung ein Hinweis darauf, wie stark das Virus vor etwa einer Woche in der Gesellschaft unterwegs war. Deshalb dauere es auch, bis sich politische Maßnahmen in den Meldezahlen niederschlagen könnten. Den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es in Deutschland aktuell rund 65.000 aktive Corona-Fälle.

Eine Übersicht zu den aktuellen Hotspots in Deutschland erhalten Sie hier.

Mindestens 373.167 Menschen erkrankten in Deutschland an Covid-19

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 373.167 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 20.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9836. Das waren 47 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 298.300 Genesene.

Reproduktionszahl R-Wert laut RKI bei 1,35, Sieben-Tage-R bei 1,25

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,35 (Vortag: 1,44). Das bedeutet, dass zehn Infizierte im Mittel 13 bis 14 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen liegt dieser Wert nun bei 1,25 (Vortag: 1,35). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

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Alle aktuellen Corona-News vom 20.10.2020 im News-Ticker

+++ 62 Infizierte und vier Tote nach Corona-Ausbruch in Laichinger Seniorenheim +++

Wie das Landratsamt Alb-Donau-Kreis am Dienstag mitteilt, haben sich in einem Seniorenheim in Laichingen im Alb-Donau-Kreis 41 Bewohner und 21 Mitarbeiter der Einrichtung mit dem Coronavirus infiziert. 4 Bewohner sind durch die Folgen der Infektion bereits gestorben, heißt es weiter. Im Landkreises liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nach aktuellen Angaben und dem Ausbruch in einem weiteren Seniorenheim laut Landesgesundheitsamt bei 89,8.

+++ Gericht kippt Beherbergungsbeschränkungen für Mecklenburg-Vorpommern +++

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind die bislang geltenden Beherbergungsbeschränkungen für Urlaubsgäste aus Corona-Risikogebieten gerichtlich gekippt worden. Das Oberverwaltungsgericht in Greifswald gab am Dienstag den Eilanträgen von zwei Hotelbetrieben statt, die gegen die geforderten Corona-Negativtests geklagt hatten. Die Landesregierung habe keinen sachlichen Grund darlegen können, weshalb Urlaubsgäste aus Risikogebieten anders zu behandeln seien als etwa Schüler, Studenten oder Berufspendler, teilte das Gericht zur Begründung mit.

+++ Coronavirus-News: Berliner Senat weitet Maskenpflicht aus +++

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Maskenpflicht in Berlin ausgeweitet. Sie soll künftig auch für Wochenmärkte, bestimmte Einkaufsstraßen und Warteschlangen gelten, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Das beschloss der Senat am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Koalitionskreisen.

+++ Streeck ruft zur Teilnahme an seiner neuen Studie auf +++

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck (43) hat die Bevölkerung in der kleinen Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg zur Teilnahme an seiner neuen Studie aufgerufen. Man wolle zum Beispiel verstehen, ob man sich nach einer Infektion wieder infizieren könne, erklärte der Forscher in einer am Dienstag vom Kreis verbreiteten Video-Botschaft auf Facebook. "Das sind extrem wichtige Fragen. Weil es für uns auch Fragen beantwortet, wie wir im nächsten Jahr zum Beispiel mit Sars-CoV-2 umgehen würden, wenn es keinen Impfstoff gibt", sagte er. Bei dem Untersuchungstermin am Mittwoch werde man Blut abnehmen, einen Rachenabstrich machen und Fragen stellen.

Der Appell richtete sich an Menschen, die Streeck und sein Team bereits für eine Vorgängerstudie - die sogenannte Heinsberg-Studie - untersucht hatten. Die Wissenschaftler hatten dabei die Ausbreitung des Coronavirus in Gangelt unter die Lupe genommen, das nach einer Karnevalssitzung im Frühjahr zu einem der ersten deutschen Corona-Hotspots geworden war. Die Studie sorgte für Aufsehen, es gab aber auch Kritik an der Methodik und der Begleitung durch eine PR-Agentur.

Mit der Folge-Untersuchung will Streeck zum Beispiel herausfinden, ob einmal infizierte Menschen gegen erneute Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 immun sind.

+++ Berliner Senat verständigt sich auf Masken-Empfehlung +++

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen die Menschen in Berlin auch im öffentlichen Raum verstärkt eine Maske tragen. Der Senat verständigte sich am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf eine entsprechende dringende Empfehlung. Jede Person sei «angehalten», dort Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einzuhalten sei, hieß es. Das betreffe etwa Märkte, Einkaufsstraßen oder Warteschlangen. In überdachten Shoppingmalls soll die Maskenpflicht, die schon länger für Geschäfte gilt, auf die Gänge ausgeweitet werden.

+++ Landkreis Berchtesgaden: Gäste reisen ab +++

Die strikten Ausgangsbeschränkungen im Landkreis Berchtesgaden haben am Dienstag auch Hunderte Feriengäste zur Abreise gezwungen. Die Berchtesgadener Land Tourismus schätzte die Zahl der Gäste, die in der Bergidylle rund um Watzmann und Königssee teils die Herbstferien verbringen wollten, auf knapp 2500. Der Sommer sei zwar für manche Beherbergungsbetriebe sogar besser gelaufen als das Vorjahr, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Aber: "Teilweise sind noch nicht mal die Schäden aus dem Frühjahr kompensiert." Der Lockdown hatte damals Hoteliers und Gastgebern schwere Einbußen gebracht.

Für die nächste Zeit gebe es nicht viele Stornierungen - denn die meisten Gäste hätten sich ohnehin mit langfristigen Planungen zurückgehalten. Wie sich die hohen Zahlen und die Ausgangsbeschränkungen dauerhaft auswirkten, hänge nicht zuletzt davon ab, "wie lange das dauert und wie groß der Imageschaden ist."

+++ Corona-Ausgangsbeschränkungen im Berchtesgadener Land treten in Kraft +++

Bayern greift wegen ungebremster Infektionszahlen im Kreis Berchtesgadener Land nun zu drastischen Maßnahmen. Von Dienstag 14.00 Uhr an gelten in der Region an der Grenze zu Österreich die ersten Ausgangsbeschränkungen seit dem Lockdown im Frühjahr.

Die Menschen dürfen die eigene Wohnung dann nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Schulen, Kitas, Freizeiteinrichtungen und Restaurants müssen schließen, Veranstaltungen werden untersagt.

Der Landkreis lag bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - am Montagabend bei 272,8. Das ist bundesweiter Spitzenwert. Die Beschränkungen gelten vorerst für 14 Tage.

Ansonsten geht es in der Corona-Debatte weiter um diese Punkte:

SCHULE

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat Ländern und Kommunen einen widersprüchlichen Umgang mit den Corona-Regeln für Schulen vorgeworfen. Der Regelbetrieb laufe vielerorts weiter, obwohl in Städten und Regionen immer häufiger der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner überschritten werde, sagte Meidinger der "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg). "Bei diesem Wert müsste es eigentlich eine Rückkehr zum Wechselbetrieb mit halbierten Klassen geben."

ALTEN- UND PFLEGEHEIME

Patientenschützer raten wegen der Pandemie-Lage zu einer bevorzugten Behandlung von Pflegebedürftigen und Altenpflegern bei Corona-Tests. "Viel testen hilft nur dann, wenn das Ergebnis innerhalb von 24 Stunden vorliegt", sagte der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der "Rheinischen Post" (Dienstag). "Deshalb braucht es für diese Gruppen eine Priorisierung bei der Auswertung."

CORONA-APP

Ministerpräsident Söder hält die Corona-Warn-App bislang für praktisch wirkungslos. "Die App ist leider bisher ein zahnloser Tiger. Sie hat kaum eine warnende Wirkung", sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). "Daher braucht es ein digitales Update, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Corona-App wirksam wird." Wie genau dieses Update aussehen soll, ließ Söder offen. Die App wurde mittlerweile rund 19,8 Millionen Mal heruntergeladen.

+++ Gesamtes Ruhrgebiet gilt als Risikogebiet +++

Das gesamte Ruhrgebiet gilt seit Dienstagmorgen als Risikogebiet. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist auch die Stadt Oberhausen mit 52,7 über die wichtige Corona-Kennzahl von 50 gekommen. Auf einer Karte des RKI zieht sich ein durchgehender roter Streifen von Aachen bis Bielefeld. Die Städteregion Aachen, Solingen, Gelsenkirchen und Herne sind sogar dunkelrot markiert - sie liegen über dem Wert von 100 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Stadt Köln liegt mit dem Wert 97,8 noch knapp unter der 100. Allerdings nahm die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in der Domstadt von Montag auf Dienstag um 22,4 Punkte stark zu.

+++ Debatte um Grenzschließung wegen Corona - Bayern schließt nichts aus +++

Angesichts der zugespitzten Corona-Lage in Europa hält es Bayerns Innenminister Joachim Herrmann für möglich, dass man wieder über Grenzkontrollen sprechen muss. "Die Diskussion um verstärkte Grenzkontrollen könnte wieder aufflammen, falls das Infektionsgeschehen in den Nachbarländern außer Kontrolle gerät", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). "Gleichzeitig haben wir die engen wirtschaftlichen Beziehungen mit intensivem Pendelverkehr von Arbeitnehmern, etwa mit Tschechien und Österreich, im Blick." In Tschechien war die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt sprunghaft gestiegen. Auch in Österreich steigt die Zahl der Neuinfektionen wie praktisch überall in Europa.

Im Gegensatz zu Herrmann erteilte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, erneuten Grenzschließungen eine Absage. Auf die Frage, ob wegen der steigenden Corona-Zahlen wieder Grenzschließungen drohen, sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag): "Nein. Die Situation Mitte März 2020 war europa- und weltweit geprägt von großer Unsicherheit im Umgang mit dem Virus." Im Frühjahr habe es noch keine regionalen Anti-Corona-Konzepte gegeben. "Erneute Binnengrenzkontrollen aus Anlass der Pandemie gilt es daher zu vermeiden", sagte Mayer. Die Bundesregierung beobachte allerdings die Corona-Entwicklung "mit hoher Aufmerksamkeit".

Zuletzt hatte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) vor erneuten Grenzschließungen im Zuge der Corona-Pandemie gewarnt. Man habe im Frühjahr dieses Jahres "schlechte Erfahrungen gemacht mit der zu schnellen Schließung von Grenzen".

+++ Diskotheken-Betreiber offen für Maskenpflicht auf Tanzflächen +++

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT im Branchenverband Dehoga) fordert eine klare Öffnungsperspektive für Clubs in der Corona-Krise - und kann sich dafür auch eine Maskenpflicht vorstellen. Auch Wegekonzept, Lüftung, gegebenenfalls bezahlbare Schnelltests - darüber wolle man mit der Politik diskutieren. "Eine Maskenpflicht auf der Tanzfläche ist zwar nicht ideal, aber wir sollten es auch nicht ausschließen", sagte BDT-Geschäftsführer Stephan Büttner im Vorfeld des Branchentreffens Club Convention der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ/Dienstag).

Die Jugend werde sich über die Wintermonate nicht einsperren lassen, meinte Büttner. "Dann verlagern sich die Feiern in private Räumlichkeiten. Für das Infektionsgeschehen ist das gefährlicher als die Feier im Club. Wir wollen einen Dialog, um auszuloten, unter welchen Bedingungen eine Wiedereröffnung möglich wäre."

+++ Drosten und Kollegen warnen vor Konzept der Herdenimmunität +++

Der Berliner Virologe Christian Drosten und andere Kollegen stellen sich gegen eine Corona-Strategie mit einer Herdenimmunität als Ziel. "Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass erneut die Stimmen erstarken, die als Strategie der Pandemiebekämpfung auf die natürliche Durchseuchung großer Bevölkerungsteile mit dem Ziel der Herdenimmunität setzen", heißt es in einer Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie (GfV) mit Sitz in Heidelberg, an der auch Drosten beteiligt war. Herdenimmunität bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung nach einer Infektion oder Impfung immun geworden ist, und sich das Virus dadurch nicht mehr so gut ausbreiten kann.

Die Virologen beziehen sich in ihrem Text auf die sogenannte Great-Barrington-Erklärung, die drei Forscher aus den USA und Großbritannien verfasst haben. Laut einer eigenen Webseite haben bereits viele Hunderttausend Menschen die Erklärung unterzeichnet. In dem Text heißt es unter anderem: "Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden." Die Verfasser befürchten, dass die harten Maßnahmen "irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismäßig stark betroffen sind".

Eine unkontrollierte Durchseuchung würde zu einer eskalierenden Zunahme an Todesopfern führen, schreibt hingegen die Gesellschaft für Virologie in Heidelberg. Denn selbst bei strenger Isolierung älterer Menschen gebe es noch weitere Risikogruppen, die viel zu zahlreich, zu heterogen und zum Teil auch unerkannt seien, um aktiv abgeschirmt werden zu können. "Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf ergibt sich beispielsweise bei Übergewicht, Diabetes, Krebserkrankungen, einer Niereninsuffizienz, chronischen Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen, Schlaganfall, nach Transplantationen und während einer Schwangerschaft."

Laut GfV weiß man noch nicht zuverlässig, wie lange eine durch eine Infektion erworbene Immunität anhält. Das Anstreben der Herdenimmunität ohne Impfung sei unethisch sowie medizinisch, gesellschaftlich und damit auch ökonomisch hochriskant.

Vor etwa einer Woche hatte bereits die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor gewarnt, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine Herdenimmunität durch massenweise Ansteckungen zu setzen. "Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens wurde Herdenimmunität als eine Strategie gegen einen Ausbruch eingesetzt, geschweige denn gegen eine Pandemie", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Der Virologe Hendrik Streeck ruft zur Teilnahme an seiner neuen Coronavirus-Studie auf. Bild: picture alliance/Federico Gambarini/dpa

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sba/news.de/dpa