02.08.2020, 15.14 Uhr

Vergewaltigungs-Horror: Sex-Attacke im Parlament! Staatssekretär soll Frau missbraucht haben

Es sind harte Anschuldigungen, denen sich ein ehemaliger britischer Staatssekretär ausgesetzt sieht. Eine Frau beschuldigt den Mann, sie mehrmals zum Sex gezwungen zu haben. Selbst im Parlament sei das geschehen.

Ein ehemaliger Staatssekretär ist unter dem Vorwurf von Sexualdelikten festgenommen worden. Bild: dpa

Ein ehemaliger britischer Staatssekretär ist Medienberichten zufolge unter dem Vorwurf von Sexualdelikten vorübergehend festgenommen worden. Eine frühere Mitarbeiterin des Parlaments hat den Mann demnach angezeigt. Der Politiker habe die junge Frau, angeblich im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, mehrmals zum Sex gezwungen, berichtete die "Sunday Times".

Politiker soll Frau mehrfach missbraucht haben

Sie sei so traumatisiert gewesen, dass sie ins Krankenhaus musste. Die Taten sollen während einer Beziehung der beiden stattgefunden haben. Die Vorfälle fanden nach Angaben der Polizei zwischen Juli 2019 und Januar 2020 statt. Scotland Yard sprach - ohne einen Namen zu nennen - lediglich von einem "Mann in der Fünfzigern", der auf Kaution wieder freigelassen wurde. Er müsse sich Mitte August wieder melden.

Staatssekretär vergewaltigt Frau angeblich im Parlament

Die Straftaten sollen an drei Orten in London stattgefunden haben, darunter in Westminster. Dort befindet sich das Parlament. Die regierende Konservative Partei teilte mit, sie nehme die Vorwürfe sehr ernst. Weiter wollte sie sich nicht zu den Anschuldigungen äußern. Der britische Minister für Wohnungswesen, Robert Jenrick, sagte in einem Interview von Times Radio, dass das Parlament ein sicherer Ort für Frauen sein müsse. "Es gab eindeutig einige sehr schwierige Vorwürfe und Fälle in den letzten Jahren."

Laut "The Sun" erklärte ein Sprecher der Konservativen Partei: "Wir nehmen alle Anschuldigungen dieser Art sehr ernst. Da diese Angelegenheit jetzt in den Händen der Polizei liegt, wäre es unangemessen, weitere Kommentare abzugeben." Ein Sprecher von Tory-Fraktionschef Mark Spencer sagte dem Bericht zufolge, er "nimmt alle Vorwürfe von Belästigung und Missbrauch sehr ernst und hat jeden, der sich an ihn gewandt hat, nachdrücklich ermutigt, sich an die zuständigen Behörden zu wenden, einschließlich des unabhängigen Beschwerde- und Beschwerdesystems des Parlaments."

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rut/news.de/dpa

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