11.06.2020, 09.08 Uhr

Kim Jong Un: Schockierender Bericht! Regiert SIE jetzt Nordkorea?

Der Gesundheitszustand von Kim Jong Un sorgte in den letzten Wochen für wilde Spekulationen. Sogar über seinen Tod wurde berichtet. Trotz seiner Rückkehr wird bezweifelt, ob nicht jemand anderes Nordkorea regiert. Das ist dran an der Theorie.

Hat Kim Jong UIns Schwester Kim Yo Jong seine Regierungsgeschäfte übernommen? Bild: Korea Summit Press Pool/kyodo

Vor einigen Monaten sorgte der Gesundheitszustand von Kim Jong Un für wilde Spekulationen. Einige Medien schrieben ihn schon in dramatischen Schlagzeilen tot, weil er ganz plötzlich von der Bildfläche verschwand. Für viele stand fest, dass seine Schwester Kim Yo Jong die Regierungsgeschäfte führt. Dann tauchte der nordkoreanische Diktator wieder auf und er führte sein Land weiter wie bisher. Laut einem Bericht wird die Führungsfrage jetzt wieder gestellt.

Ist Kim Jong Un zurückgetreten? Seine Schwester Kim Yo Jong soll jetzt regieren

Wie der "Daily Star" berichtet, hat Kim Yo Jong kurz nach Kim Jong Uns plötzlichen Verschwinden eine Erklärung abgegeben und bewiesen, wie hart sie selbst gegen Feinde vorgehen kann. Deshalb wird spekuliert, ob sie jetzt das Land regiert. Darin heißt es: "Am 31. Mai hörte ich einen Bericht, wonach so genannte 'Überläufer aus dem Norden' von den Frontliniengebieten aus Hunderttausende von Flugblätter gegen die DVRK in die Gebiete unserer Seite verstreut haben." Sie bezeichnete die Deserteure als "Abschaum" und "Mischlingshunde".

In den verteilten Blättern ging es um die Atomfrage und einen Hinweis über einen geplanten Einsatz. das verneint die Schwester des Diktators vehement. Dafür geht sie hart mit Südkorea ins Gericht. "Die südkoreanischen Behörden müssen sich der Artikel, der Erklärung von Panmunjom und des Abkommens im militärischen Bereich bewusst sein, in denen beide Seiten vereinbart haben, feindselige Handlungen einschließlich der Verteilung von Flugblättern in den Gebieten entlang der militärischen Demarkationslinie zu verbieten", schreibt sie in dem Bericht.

Kim Yo Jong warnt Südkorea vor drastischen Maßnahmen

Sie wirft dem Nachbarland "Feindseligkeit" gegenüber Nordkorea vor. Das soll ihrer Meinung nach Konsequenzen haben:"Es liegt auf der Hand, dass die südkoreanischen Behörden einen hohen Preis zahlen müssen, wenn sie diese Situation so weitergehen lassen und dabei eine Art Ausrede erfinden." Sie erläutert gleich einige drastische Schritte, die Südkorea drohen könnten, wie dem vollständigen Rückzug des bereits desolaten Kaesong Industrieparks, der Schließung des gemeinsamen Nord-Süd-Verbindungsbüros oder einer Auflösung des militärischen Abkommens.

Ihr energisches Schreiben erinnert stark an die Sätze eines Regierungschefs, vermuten Medien. Ist sie also schon Kim Jong Uns Nachfolgerin? Bislang scheint ihr Bruder weiterhin das kommunistische Land mit harter Hand zu führen. Meldungen über einen Regierungswechsel sind nicht bekannt.

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bos/sig/news.de

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