01.05.2020, 15.40 Uhr

Kim Jong Un krank?: Update zum Zustand des Diktators: Notfall-Pläne für seinen Tod

Noch immer kursieren irre Todes-Gerüchte über Kim Jong Un im Netz. Nun gibt Taiwans Geheimdienst-Chef ein Update zum Zustand des Nordkorea-Machthabers und erklärt, es werden bereits Notfall-Pläne geschmiedet, sollte Kim Jong Un sterben.

Kim Jong Un wurde seit Tagen nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Bild: dpa

Kim Jong Un (36) wurde seit Tagen nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Seitdem gibt es Gerüchte, dass der Nordkorea-Diktator schwer krank oder sogar bereits gestorben ist. Nordkorea ist weitgehend von der Außenwelt isoliert, weshalb es an gesicherten Informationen zur dortigen Lage mangelt. Die Führung in Pjöngjang kontrolliert die Informationen über Kim und seine Familie in der Regel äußerst streng.

Kim Jong Un tot oder krank? Taiwans Geheimdienst-Chef gibt Update

Doch nun hat sich der Geheimdienst-Chef TaiwansChiu Kuo-cheng zum Zustand von Kim Jong Un geäußert. Wie aktuell der britische "Daily Star" berichtet, ist Kim Jong Un lautKuo-cheng tatsächlich krank und es werden bereits Notfall-Pläne für den Falle seines Todes geschmiedet. Innerhalb Nordkoreas gebe es bereits Machtkämpfe.

Uneinigkeit in Taiwan bezüglich Kim Jong Uns Zustand aktuell

Sein Stellvertreter Hu Mu-yuan jedoch traf eine weniger klare Aussage. Er erklärte,ihre Geheimdienste könnten "den Gesundheitszustand von Kim Jong Un nicht bestätigen". Aktuell geht Taiwan davon aus, dass Kim Jong Un noch immer die Geschäfte leitet und das nordkoreanische Militär kontrolliert.

Kim Jong Un tot? Donald Trump schweigt zum Zustand des Nordkorea-Diktators

Auch Donald Trump hatte sich in dieser Woche zu den Spekulationen um den Zustand von Kim Jong Un geäußert. Bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses erklärteder US-Präsident den anwesenden Journalisten, dass er zwar mehr wisse, sich jedoch nicht äußern dürfe. "Ich wünsche ihm einfach alles Gute. Ich hoffe, es geht ihm gut", sagte Trump. Später sagte er mit Blick auf Kim weiter: "Niemand weiß, wo er ist."

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fka/news.de/dpa

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