01.04.2020, 14.45 Uhr

Angela Merkel: Corona-Ausgangsbeschränkungen werden verlängert

Heute berät sich Angela Merkel mit den Innenministern der Bundesländer über eine Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen. Vermutlich müssen wir weiterhin zu Hause bleiben. Erste Länder haben die Frist bereits um einige Wochen verschoben.

Wie lange bleibt die Ausgangsbeschränkung erhalten? Bild: picture alliance/Michael Kappeler/dpa-POOL/dpa

Seit nunmehr zehn Tagen gelten in Deutschland die strikten Ausgangsbeschränkungen. Bis zum 5. April sollten die Menschen in ihren eigenen vier Wänden bleiben und nur in dringenden Fällen rausgehen. Viele Menschen sehnen sich schon danach, wieder rauszugehen, aber bis dahin wird es wohl noch eine Weile dauern. Denn höchstwahrscheinlich bleiben die Ausgangsbeschränkungen bestehen.

Bundesregierung entscheidet heute über Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen

Über die Frage, ob die Beschränkungen noch verlängert werden, berät sich Bundeskanzlerin Angela Merkel ab 14 Uhr in einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder. Schon am 31. März haben "sich bereits die Innenminister der Länder für eine Verlängerung der Maßnahmen ausgesprochen", schreibt "Bild".

Einige Bundesländer haben schon gehandelt. Bayern, Sachsen und Brandenburg haben die Maßnahmen bereits bis zum Ende der Osterferien am 19. April beschlossen. Im sächsischen Freistaat gilt bis zu diesem Tag weiterhin die "Allgemeinverfügung zum Veranstaltungsverbot". Das Saarland hält sich bis zum 20. April an die Regeln. Der Berliner Senat will am Donnerstag, den 02. April, über eine Fortsetzung der Maßnahmen entscheiden.

Coronavirus aktuell: Sachsen erlässt Bußgeldkatalog gegen Corona-Sünder

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen setzen immer mehr Bundesländer wie NRW oder Berlin auf einen knallharten Bußgeldkatalog gegen Corona-Verstöße. Jetzt hat auch Sachsen reagiert und Bußgelder festgesetzt. Wer zum Beispiel ohne triftigen Grund die Selbstisolation verlässt, muss 150 Euro zahlen. Innenminister Roland Wöller (CDU) greift aber nicht nur auf den Katalog, sondern auch auf das Infektionsschutzgesetz zurück. Bei Vergehen drohen demnach Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren (bei Vorsatz) und Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro, schreibt die "Freie Presse".

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bos/sig/news.de

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