30.03.2020, 20.36 Uhr

Angela Merkel aktuell: Dritter Test negativ! SO geht es der Bundeskanzlerin in Corona-Quarantäne

Sie regiert das Land aus der häuslichen Quarantäne heraus: Angela Merkel hat sich in einer Pressekonferenz zu ihrem persönlichen Zustand geäußert und dabei durchblicken lassen, wie es ihr aktuell wirklich geht.

Wie geht es Angela Merkel in der Corona-Quarantäne? Bild: dpa

Es war der Corona-Schock: Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am vorvergangenen Sonntag in häusliche Quarantäne begeben, nachdem ein Arzt, der ihr vorher eine Schutzimpfung gegeben hatte, positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Die ersten zwei absolvierten Coronavirus-Tests fielen bei der Kanzlerin negativ aus. "Die Bundeskanzlerin arbeitet weiterhin aus der häuslichen Quarantäne und wird sich Anfang der kommenden Woche erneut testen lassen.", war aus dem Bundeskanzleramt zu hören.

Auch dritter Corona-Test bei Kanzlerin Merkel negativ

Jetzt ist klar: Angela Merkel kann immer mehr aufatmen: Auch bei ihrem dritten Test auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. Das teilte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin mit. Er ergänzte: "Die Bundeskanzlerin wird auch in den nächsten Tagen die Dienstgeschäfte aus ihrer häuslichen Quarantäne wahrnehmen."

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Angela Merkel weiter in Corona-Quarantäne: So geht es der Kanzlerin aktuell

Doch auch für Angela Merkel schien die neue Situation zunächst gewöhnungsbedürftig zu sein. Sie vermisst in ihrer häuslichen Quarantäne den persönlichen Kontakt beispielsweise zu ihrem Kabinett. Sie sei "sehr, sehr gut beschäftigt", berichtete die CDU-Politikerin in der vergangenen Woche. Sie verbringe viel Zeit in Videokonferenzen und Telefonschalten, sagte Merkel zuletzt in einer ebenfalls telefonisch abgehaltenen Pressekonferenz.

"Trotzdem fehlt mir so ein bisschen, dass ich zum Beispiel bei den Kabinettssitzungen jetzt nicht persönlich dabei sein kann, dass ich die Leute dann nicht sehe oder dass man eben gar keinen persönlichen Kontakt jetzt hat."

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Merkel nimmt in Quarantäne an G20-Videokonferenz teil

Merkel nahm in der letzten Woche erst an einer G20-Videokonferenz und dann am ebenfalls virtuellen Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU teil. Zu diesem Treffen sagte sie: "Man hat doch gemerkt, (...), dass durchaus auch Arbeit an strittigen Texten möglich ist durch ein diszipliniertes Sich-Melden und Sprechen."

Zwar könne man nicht am Verhandlungstisch herumlaufen und durch Gespräche herausfinden, ob ein Kompromissvorschlag durchgehen könnte. "Aber auf der anderen Seite kann man sich ja gegenseitig auch mal eine Message schreiben. Insofern ist das so, dass man doch ganz gut arbeiten kann." Sie haben den Videogipfel "recht interessant" gefunden. "Aber es ist nicht ganz so gut, wie wenn man persönlich miteinander zusammensitzt."

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rut/news.de/dpa

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