17.08.2017, 14.24 Uhr

Donald Trump: Putsch-Verdacht! Wird Trump jetzt für "unfähig" erklärt?

Nach Donald Trumps Charlottsville-Eklat werden die Stimmen gegen den US-Präsidenten immer lauter. Neuesten Gerüchten zufolge könnte Trump schon bald für "unfähig" erklärt werden. Droht ihm nun ein Putsch?

Wird Donald Trump bald für "unfähig" erklärt? Bild: dpa

Allmählich wird es eng für Donald Trump. Nach seinen neuesten Verfehlungen scheint Amerikas Präsident angeschlagener denn je. Trump hatte nach den Ausschreitungen bei der Rassisten-Kundgebung in Charlottesville Partei für Neonazis und nicht für die Gegendemonstranten ergriffen. "Es gab auf der einen Seite eine Gruppe, die schlimm war, und es gab auf der anderen Seite eine Gruppe, die ebenfalls sehr gewalttätig war", sagte er auf einer Pressekonferenz. Einige Politiker wollen den Präsidenten nun für "unfähig" erklären lassen.

Alle gegen Trump: US-Präsident soll für "unfähig" erklärt werden

Wie "Bild"-Zeitung berichtet, sollen sich neben den Demokraten auch hochrangige republikanische Parteikollegen gegen Trump stellen. Auch die ehemaligen US-Präsidenten George Bush und dessen Sohn George W. Bush sollen genug von Trumps Fanatismus haben. Auch der US-Sender "Fox-News" konnte "Bild" zufolge "keinen einzigen Republikaner-Politiker finden, der Trump verteidigen wollte." Die Kongress-Abgeordnete Jackie Speier forderte via Twitter bereits dazu auf, Trump für "unfähig" zu erklären.

Droht Donald Trump nun ein Putsch?

Mit dieser Meinung steht die Politikerin offenbar nicht alleine da. So sollen laut US-Magazin "Newsweek" selbst politische Freund dem Präsidenten ihre Unterstützung versagt haben. Damit sollte die Sorge vor ernsthaften Konsequenzen bei Trump wohl weiter steigen. Gibt es bald einen Putsch gegen Donald Trump? Dieser wäre nur mit dem 25. Zusatzartikel der US-Verfassung möglich. Darin steht geschrieben, dass die "Kongress-Führer den Präsidenten für unfähig erklären könnten, die Aufgaben der Präsidentschaft erfüllen zu können", schreibt die "Bild". Die Folge wäre eine Entmachtung Trumps.

Entertainerin Gayle Tufts: "Trump ist nicht ganz dicht"

Auch Entertainerin Gayle Tufts (57) hält Donald Trump für verrückt - und das nicht erst seit dessen umstrittenen Äußerungen zu Ausschreitungen von Rechtsradikalen bei einer Demo in Charlottesville. Sie sei überzeugt, dass der US-Präsident "nicht ganz dicht ist". Sie wünsche sich, "dass alle noch lebenden Ex-Präsidenten - Jimmy Carter, Bill Clinton, die beiden Bushs und Barack Obama - zusammenstehen und ihm sagen, dass es so nicht geht", sagte die seit vielen Jahren in Berlin lebende Amerikanerin der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe).

In Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ein mutmaßlich Rechtsradikaler steuerte sein Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten und tötete dabei eine Frau. Trump hatte zunächst von "Gewalt von vielen Seiten" gesprochen und vermieden, Rassisten und Neonazis beim Namen zu nennen.

Rechtsradikale seien in den USA eine Minderheit und würden es bleiben, kommentierte Tufts die Debatte.

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sba/grm/news.de/dpa

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