10.03.2017, 09.05 Uhr

Flüchtlingskrise in Deutschland: So viel kosteten Asylbewerber den Staat 2016

Die Kosten für Asylbewerber im vergangenen Jahr übersteigen deutlich die bisherigen Schätzungen. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags legt nun aktuelle Zahlen vor. Politiker sind sich einig: Teurer darf es nicht werden.

Die Kosten für Flüchtlinge 2016 knackt die 20-Milliarden-Marke. Bild: dpa

Bisher rechneten Bund und Länder mit Kosten in Höhe von 17 Milliarden Euro für die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland. Doch laut einem Bericht der "Welt" ging diese Rechnung offenbar nicht auf. Denn die Kosten werden die 20-Milliarden-Marke knacken.

Kosten für Migranten übersteigen 20-Milliarden-Marke

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat laut "Welt" nun aktuelle Zahlen für die Bundesländer Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Berlin vorgelegt. "Die Zahlen des Wissenschaftlichen Dienstes aus vier unterschiedlichen Bundesländern zeigen: Wenn man die Kosten auf alle Bundesländer hochrechnet, werden 2016 wohl rund 23 Milliarden Euro für Migranten und Flüchtlinge aufgewandt worden sein", zitiert das Blatt den Bundestags-Vizepräsident Johannes Singhammer (CSU). "Schon aus finanziellen Gründen darf sich die Flüchtlingssituation vom Herbst 2015 nicht wiederholen."

Lesen Sie auch: Ungarn sperrt Flüchtlinge in Containersiedlung - UN protestiert.

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bua/jat/news.de

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