In Deutschland erkranken immer mehr Menschen an Covid-19. Eine Lockerung der Beschränkungen ist in Deutschland vom Tisch. Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise, lesen Sie in unserem Schlagzeilen-Ticker.

mehr »
07.03.2017, 08.45 Uhr

Schockierender Medienbericht: AfD-Höcke über Hitler: Es war nicht alles schlecht...

Mit seiner überaus rückwärtsgewandten Darstellung von Geschichte ist AfD-Chef Björn Höcke bereits in den Blickwinkel der Staatsanwaltschaft geraten. Doch DIESE Aussagen, die er über Hitler getätigt haben soll, sind wirklich unglaublich.

Klar ist seit der vergangenen Woche: Die umstrittene Dresdner Rede des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke bleibt strafrechtlich folgenlos. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener wurden eingestellt.

Nach der Rede, in der Höcke Mitte Januar mit Blick auf die deutsche NS-Vergangenheit eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad gefordert hatte, waren 91 Strafanzeigen gestellt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte auch von Amts wegen ermittelt. Da sich die Rede nicht direkt an NS-Opfer gerichtet habe, sei auch eine Strafbarkeit wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener nicht nachweisbar.

Hat Höcke Hitler verharmlost?

Das "Wall Street Journal" greift die Geschichte um Höcke noch einmal auf und zitiert den AfD-Vorsitzenden wie folgt: "Das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt. Wir wissen aber natürlich, dass es in der Geschichte kein Schwarz und kein Weiß gibt." Es klingt nach: Es war nicht alles so übel unter Adolf Hitler.

"Wall Street Journal"-Journalist Anton Troianovski geht noch weiter: Er behauptet in der "Jungen Freiheit", dass Höcke die Worte so über die Lippen kamen und es davon eine Tonaufnahme geben würde. Höcke hingegen bestreitet, den Satz gesagt zu haben.

Passend zum Thema: Das steckt hinter der Fassade der AfD

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser