22.08.2016, 08.40 Uhr

Medienbericht: 650 Millionen Dollar Schulden! Trump angeblich pleite

Immer wieder unterziehen die Medien Donald Trump dem Lügentest. Der neue Vorwurf: Der Multimilliardär leugne die Höhe seiner Schulden.

Hat angeblich reichlich Schulden angehäuft: Donald Trump. Bild: dpa

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat und Multimilliardär Donald Trump soll im Wahlkampf falsche Angaben über die Schulden seines Firmenimperiums gemacht haben. Die tatsächlichen Schulden seien mit mindestens 650 Millionen Dollar (573 Millionen Euro) doppelt so hoch wie angegeben, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf eigene Recherchen.

Andere US-Medien sprechen schon von einer nahenden Pleite Trumps.

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Donald Trump: Undurchsichtige Geschäfte

Im Gegensatz zu seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton weigert sich Trump, seine Einkünfte und Steuerzahlungen offenzulegen, wie das im US-Präsidentschaftswahlkampf üblich geworden ist. Er selbst gibt sein Vermögen mit zehn Milliarden Dollar an. Der "New York Times" zufolge zeigt ihre Recherche, wie undurchsichtig Trumps verzweigte Geschäftsaktivitäten sind.

Der Immobilienunternehmer sei Teilbesitzer eines Bürogebäudes in Manhattan, das durch einen 950-Millionen-Dollar-Kredit gestützt werde. Zu den Gläubigern zähle mit der Bank of China eine Großbank eines Landes, das Trump als Wirtschaftsfeind der USA brandmarke.

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