Von news.de-Volontär Dominik Liebsch - 18.05.2016, 14.56 Uhr

Jod-Tablettenausgabe in Mönchengladbach: Wie hoch die die Gefahr eines Atom-Unfalls in Deutschland?

Das Atomkraftwerk Tihange am 21. Oktober 2015 bei Huy (Belgien). Wie steht es um die Gefahren eines Reaktorunglücks in Deutschland? Bild: Oliver Berg/dpa

Doch wie konkret ist die Gefahr eines Reaktorunfalls in Deutschland tatsächlich?

Laut BUND kann sich in jedem deutschen Kernkraftwerk jederzeit ein Unfall wie in Fukushima ereignen. Dies liegt unter anderem daran, dass auch Deutschland grundsätzlich keinesfalls vor Erdbeben sicher ist. Vor allem die ober- und mittelrheinischen Gebiete sind erdbebengefährdet, so der BUND. Dort stehen die AKW Philippsburg und Neckarwestheim, in unmittelbarer Nähe zur gefährdeten Region auch das AKW Gundremmingen.

Unabhängig davon gäben die Meiler selbst, aber auch die Atommüll-Zwischenlager und die Transporte, grundsätzlich radioaktive Strahlung ab, die Mensch und Umwelt schädigt. Darüber hinaus seien auch die Gefahren eines Terrorangriffs auf AKW in den letzten Jahren gestiegen.

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lid/rut/news.de

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