Von news.de-Volontärin Ines Fedder - Uhr

G36: Ganz "heiße" Ware: Andere die Arbeit machen lassen! Umstrittener Kampfdrohen-Einsatz

Die Entwicklung von Kampfdrohnen ist umstritten. Denn ob es sich bei dem anzugreifenden Objekt tatsächlich um eine Bedrohung handelt, kann die Drohne nicht zweifelsfrei erkennen. Aber da man selbst offenbar Schwierigkeiten hat, lässt man die Arbeit lieber andere machen. Bis 2025 soll die gemeinsame Entwicklung der neuen Super-Kampfdrohne der Bundeswehr zusammen mit Frankreich und Italien abgeschlossen sein.

Und bis dahin kauft Ursula von der Leyen einfach kräftig weiter bei anderen ein. Als Übergangslösung bis zur Fertigstellung soll eine amerikanische oder israelische Kampfdrohne gekauft oder gemietet werden, berichtet die deutsche Presseagentur.

Ursula von der Leyen im Shopping-Fieber - Verteidigungsministerin auf Schnäppchen-Jagd

Zwar sei im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD verankert, dass man vor der Beschaffung von neuen Waffensystemen "völker- und verfassungsrechtliche, sicherheitspolitische und ethische" Fragen sorgfältig prüfe, aber jetzt, wo von der Leyen schon einmal im Shopping-Fieber ist... Vielleicht besorgt sie auch gleich noch einmal ein paar neue Gewehre!

Das hört sich doch alles ziemlich gruselig an, wenn man die beinahe täglich erscheinenden Pannen-Berichte der Bundeswehr liest. Zugute halten muss man Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen allerdings schon, dass sie eigentlich nur die Fehler der Vergangenheit wieder ausbügeln muss. Man fragt sich tatsächlich, was die Regierung in den vergangenen Jahren gemacht hat, außer die hart verdienten Steuergelder für Fehlinvestitionen aus dem Fenster zu schmeißen.

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ife/zij/news.de

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