Charlie Meza tot: Internet-Star (9) stirbt an Hirntumor - Hunderttausende trauern im Netz
Mit nur drei Jahren erhielt Charlie Meza die vernichtende Diagnose Hirntumor – sechs Jahre lang verfolgten über 100.000 Menschen auf Instagram ihren Kampf ums Überleben. Jetzt verkündete ihre Mutter die traurige Nachricht.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Influencerin Charlie Meza nach jahrelangem Kampf gegen den Krebs verstorben
- Mutter teilte Gesundheitsupdates bei Instagram
- Netz trauert um die Neunjährige - Spendenkampagne soll unterstützen
Die neunjährige Charlie Meza hat ihren jahrelangen Kampf gegen den Krebs verloren. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Der Tod der Neunjährigen löst eine Welle des Mitgefühls und der Trauer im Netz aus. Die Hintergründe.
Charlie Meza tot - Influencerin (9) litt an Hirntumor
Das Mädchen litt an einem Medulloblastom, einer aggressiven Form von Hirntumor, die vor allem bei Kindern auftritt. Die Diagnose erhielt Charlie bereits im Alter von nur drei Jahren. Bei dieser Krebsart bildet sich ein Tumor im unteren hinteren Bereich des Gehirns, dem sogenannten Kleinhirn. Dieses ist für Muskelkoordination, Gleichgewicht und Bewegung zuständig. Die Tumorzellen wachsen schnell und können sich auf andere Hirnregionen ausbreiten.
Sechs Jahre Kampf auf Instagram dokumentiert
Unter dem Namen "Cheering for Charlie" begleiteten mehr als 100.000 Follower den Krankheitsverlauf des Mädchens auf Instagram. Die Mutter hielt dort regelmäßig fest, wie ihre Tochter gegen die Erkrankung ankämpfte.
Im November 2025 musste Taylor verkünden, dass sich Charlies Zustand verschlechterte. Eine experimentelle Medikamentenstudie, die sie als "letzte Hoffnung" bezeichnet hatte, würde ihrer Tochter nach Einschätzung der Ärzte voraussichtlich nicht helfen. "Ich hoffe, weiterhin alle medizinischen Erwartungen zu widerlegen", schrieb die Mutter damals.
Ende 2025 begann Charlie eine neue Steroidbehandlung. Im Januar wurde sie jedoch mit starken Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert und Ende des Monats in ein Hospiz verlegt.
Spendensammlung übertrifft Erwartungen
Noch bevor Charlie starb, riefen Freunde der Familie Meza eine GoFundMe-Kampagne ins Leben. Das gesammelte Geld soll die Kosten für Urne und Beerdigung decken sowie die Familie in ihrer Trauer unterstützen. Bis zum 16. Februar kamen bereits über 94.000 Dollar zusammen – bei einem Ziel von 150.000 Dollar.
"Ihre wunderschöne Charlie bereitet sich darauf vor, für immer geheilt zu werden, und hinterlässt eine am Boden zerstörte Familie", heißt es in dem Spendenaufruf. Neben den Eltern Taylor und Alecs trauern auch Charlies jüngere Brüder Theo und Jackson um ihre Schwester.
Trauerwelle in den sozialen Medien
Die Nachricht von Charlies Tod löste eine Flut von Beileidsbekundungen aus. Tausende Follower meldeten sich auf den sozialen Netzwerken zu Wort, um der Familie ihr Mitgefühl auszudrücken.
"Süße, mutige Kämpferin Charlie", schrieb ein Nutzer. Eine andere Followerin erklärte: "Wenn eine Mutter weint, weinen wir alle gemeinsam." Viele betonten, wie sehr sie Charlies Geschichte über die Jahre hinweg berührt hatte.
"Mein Herz ist absolut gebrochen für euch alle. Du hast so hart gekämpft, süße Prinzessin, du bist frei", lautete ein weiterer Kommentar. Andere kündigten an, weiterhin für die Sache zu kämpfen und Spenden zu sammeln.
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