Uhr

Jahreau "The Nightmare" Shepherd ist tot: Mit Machete! MMA-Star von Bruder abgeschlachtet

Trauer und Entsetzen über den Tod von MMA-Star Jahreau "The Nightmare" Shepherd! Der Mixed Martial Arts-Kämpfer wollte seinen 30. Geburtstag feiern, stattdessen wurde er von seinem Bruder brutal abgemetzelt.

Der Mixed Martial Arts-Star Jahreau Sheperd wurde von seinem Bruder brutal ermordet. Bild: Screenshot Instagram @jaynightmare_mma/SCREEN

Ein Teenager wurde in Großbritannien zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er seinen Halbbruder - den Mixed Martial Arts-Kämpfer Jahreau Sheperd - ermordet hat. Dwight F. (19) erstach den MMA-Star, als er seinen 30. Geburtstag feierte.

MMA-Star Jahreau Sheperd auf Geburtstagsparty ermordet

Wie der britische "Daily Star" berichtet, ermordete Dwight seinen Halbbruder am 11. Juli 2021 bei dessen Geburtstagsparty in Kennington, Südlondon. Anschließend floh Dwight nach Cornwall, wo er fünf Tage später gefunden wurde. Letzten Monat bekannte er sich vor Gericht schuldig für den Tod, plädierte jedoch auf eingeschränkte Schuldfähigkeit.

Mörder zu lebenslanger Haft in Klinik verurteilt

Am Montag verurteilte der zuständige Richter Richard Marks den Angeklagten zu einem unbefristeten Klinikaufenthalt (lebenslang). Die Staatsanwältin Caroline Carberry schilderte den Tathergang in dem Gerichtssaal, in dem Freunde und Familie des Paares saßen. Demnach sei das Opfer ein "erfahrener" MMA-Kämpfer gewesen, der mit seiner Mutter und seinem Halbbruder, der als DJ bekannt war, zusammenlebte. Jahreau Shepherd verhielt sich gegenüber seinem jüngeren Bruder wie eine "Vaterfigur" und versuchte, diesen dazu zu bringen, "sein Leben in Ordnung zu bringen und sich zu verbessern" sowie "mit dem Rauchen von Cannabis aufzuhören" - doch es soll auch Streit zwischen den beiden gegeben haben.

Mutter gruselte sich vor Sohnemann - machte Termin bei Arzt

In den sechs Monaten vor dem Mord soll Dwight an Stimmungsschwankungen gelitten haben. Seine Mutter soll er "zu Tode erschreckt" haben, als er sie vom Fußende ihres Bettes aus anstarrte, während sie schlief. Sie wachte auf und erschrak. Dwight erhielt durch seine Mutter einen Termin bei seinem Hausarzt, doch nahm diesen nicht wahr.

Geburtstagsparty endete für MMA-Star tödlich

Am Abend des Mordes feierte Jahreau Sheperd seinen 30. Geburtstag mit einer Barbecue-Party, zu der etwa 60 Menschen eingeladen waren. Jahreau sagte seinen Gästen, dass der Dresscode weiße Kleidung vorschreibe, doch Dwight kam gegen 22 Uhr ganz in Schwarz und mit aufgesetzter Kapuze zur Party. Zahlreiche Gäste wurden Zeugen davon, wie Dwight, "eine furchterregende, heftige und nicht provozierte Attacke mit großen Messern" auf seinen Bruder ausübte.

Augenzeugen beschrieben Waffen als Machete und Samurai-Schwert

Verschiedene Augenzeugen beschrieben die Waffen als Machete, Samurai-Schwert und als großes Zombie-Messer. Ein Zeuge gab ab, gehört zu haben, wie Jahreau seinen Bruder dazu aufforderte, den Angriff zu stoppen."Ich liebe dich. Was machst du?", soll das Opfer gesagt haben. Dann soll er seine Hände gehoben und gefleht haben: "Es tut mir leid, es tut mir leid. Tu das nicht."

Tödliche Stichwunden - auch Gast lebensgefährlich verletzt

Das Opfer erlitt insgesamt 13 Wunden - am Rücken, Schultern, Oberschenkel, Gesicht und Bauch. Zwei der Wunden waren 19 Zentimeter tief und endeten tödlich für das Opfer. Der Angreifer stoppte seine Attacke erst, als einer der Gäste eine Flasche nach ihm warf, was dazu führte, dass er eine seiner Waffen zu Boden fallen ließ. Als einer der Gäste, Joel B. (26), zuvor dazwischen gehen wollte, erlitt dieser Stichverletzungen, inklusive einer punktierten Lunge.

Täter flüchtete von Tatort - wurde gefasst

Dwight flüchtete vom Tatort, versteckte eines der Messer unter einem Auto und rannte davon. Bevor er in Cornwall gefasst wurde, hatte er seine Haare gefärbt und kurz rasiert, um sein Äußeres zu verändern. Er buchte ein Zimmer unter einem falschen Namen. Psychiater diagnostizierten eine paranoide Schizophrenie bei dem Angeklagten. Dr. Emmanuel Okoro sagte vor Gericht, dass die schwere psychische Erkrankung des Teenagers "eine bedeutende Rolle bei den Straftaten gespielt" habe.

Richter sieht Tötungsabsicht bei Angeklagtem

Richter Marks sagte zur Urteilsverkündung: "Auf der Party hatten Sie sich aus unklaren Gründen mit zwei Klingen bewaffnet, von denen einer entweder eine Machete oder ein großes Messer war. Sie haben Ihren Bruder mit einer oder mehreren Waffen angegriffen. Sie haben das auf grausame Weise getan und ihm nicht weniger als 13 Stichwunden zugefügt. Das war das Ausmaß der Gewalt, die Sie gegen Ihren Bruder angewendet haben, man kann nur schlussfolgern, dass Ihre Absicht war, ihn zu töten." Er fügte an: "Die Verletzungen waren so schwer, dass sie nicht zu überleben waren und er wurde am Tatort für tot erklärt."

Der Richter stellte fest, dass der Angeklagte ein "gewohnheitsmäßiger" Cannabis-Konsument sei, was möglicherweise seine Krankheit unterstützt hat. Er sagte: "Es ist offensichtlich ein sehr tragischer Fall, zumal Ihre Mutter in den sechs Monaten vor den Ereignissen eine Reihe von Terminen für Sie gemacht hatte, um Ihren Hausarzt aufzusuchen, aber Sie waren nicht erschienen, weil Sie dachten, dass mit Ihnen nichts verkehrt ist."

Schon gelesen?Nach Lottogewinn! Mann ermordet Frau und Kind (1)

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sig/news.de

Themen: