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Donald Trump: Geheimdienst-Hammer! Er ließ SIE ausspionieren

Für das Justizministerium unter Donald Trump war es wohl ein ganz gewöhnlicher Vorgang. Erst ließ es sich die Telefon-Daten von hochrangigen Politikern sowie deren Mitarbeitern und Familien zukommen, dann verhängte es eine Nachrichtensperre. Drohen dem Ex-Präsident jetzt deswegen Konsequenzen?

Droht Donald Trump jetzt etwa Ärger? Bild: dpa

Könnte Ex-US-Präsident Donald Trump jetzt Ärger drohen? Einem Bericht der "New York Times" zufolge zwang das US-Justizministerium unter Trumps Amtszeit den Hightech-Konzern Apple, persönliche Daten von hochrangigen Politikern sowie deren Mitarbeitern und Familien herauszurücken.

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Donald Trump: Nächster Skandal? Justizministerium spionierte Demokraten aus

Wie das Blatt schreibt, waren davon mindestens zwei demokratische Mitglieder des Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses (House Intelligence Committee) betroffen. Wie die "New York Times" schreibt, habe Apple Metadaten zur Verfügung stellen müssen. Das können etwa Angaben zu Telefongesprächen, wie zum Beispiel Zeitpunkt und Gesprächsdauer, gewesen sein. Fotos oder Inhalte von E-Mails sollen dabei nicht übermittelt worden sein.

Namentlich erwähnt werden als Betroffene der Vorsitzende des Ausschusses, Adam Schiff, und der Abgeordnete Eric Swalwell. Doch damit nicht genug! Das Trump-Justizministerium habe darüber hinaus die Metadaten von bis zu einem Dutzend Personen, die mit dem Ausschuss verbunden waren, angefordert. Laut "New York Times" befinden sich darunter auch Familienmitglieder der betroffenen Personen und mindestens ein Kind.

Donald Trump: Justizministerium lässt Geheimdienst-Mitglieder ausspionieren

Wie das Blatt erklärt, durfte Apple die Öffentlichkeit damals nicht über die Daten-Herausgabe informieren. Der Grund liegt bei einer Nachrichtensperre ("Gag Order"), die Trumps Regierung gegen das US-Unternehmen verfügt hatte. Unter der Regierung von Joe Biden konnten die Vorladungen und Nachrichtensperren jetzt öffentlich gemacht werden. Konsequenzen für Donald Trump oder sein damaliges Ministerium stehen nicht zur Debatte.

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rut/bua/news.de

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