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Donald Trump: Verklagt wegen Coronavirus! Er soll 23 Millionen US-Dollar blechen

Es könnte ein teures Unterfangen für Ex-US-Präsident Donald Trump werden. Dem 74-Jährigen könnte eine Millionen-Klage wegen des Coronavirus ins Haus flattern. Angeblich soll er jetzt fast 23 Millionen US-Dollar berappen.

Donald Trump sieht sich mit eine Corona-Klage konfrontiert. Bild: dpa

Diese Formulierungen könnten Donald Trump noch zum Verhängnis werden. Weil der ehemalige US-Präsident während seiner Amtszeit und auch danach immer wieder die Begriffe "China-Virus", "Kung-Flu" und "Wuhan-Virus" verwendete, soll er nun vor Gericht gezerrt werden. Darüber berichtet aktuell das US-amerikanische Portal "TMZ". Mit seinen Formulierungen soll Donald Trump, dem zuletzt schon sein politisches Erbe von US-Präsident Joe Biden zusammengestrichen wurde, eine "Menge Schaden bei Amerikanern chinesischer Abstammung verursacht haben", heißt es dem Bericht zufolge.

Donald Trump verklagt wegen Coronavirus

Verklagt werden soll Ex-US-Präsident Donald Trump demnach von der Chinese American Civil Rights Coalition (CACRC), einer Organisation, die sich für die Rechte von Chinesen und asiatischen Amerikaner einsetzt. Laut der "TMZ" vorliegenden Klageklageschrift, behauptet die CACRC, Trumps Verwendung der abfälligen Begriffe habe zu dem jüngsten Anstieg der Gewalt gegen ebendiese Bevölkerungsgruppen beigetragen. Gleichzeitig gehen sie davon aus, dass der Ex-Präsident es hätte besser wissen müssen.

Anklage behauptet: Donald Trumps "China-Virus" führte zu Angriffen auf asiatische Amerikaner

Wie bekannt ist, strich Trump in einem Rede-Manuskript das Wort "Coronavirus" und ersetzte es durch das Wort "China-Virus". Es sollte verdeutlichen, wo das Virus seiner Meinung nach seinen Ursprung genommen habe. Eine Bestätigung gibt es dazu bis heute nicht. Die Chinese American Civil Rights Coalition geht in ihrer Klage laut "TMZ" davon aus, dass Trumps ständige Verwendung des Wortes "China-Virus" für seine Anhänger eine derartige Signalwirkung hatte, das es zu immer weiteren Angriffen auf asiatische Amerikaner gekommen sei.

Trump soll für Verleumdung fast 23 Millionen US-Dollar zahlen

Trump wird wegen Verleumdung und Zufügung von seelischem Leid verklagt, berichtet "TMZ". Die CACRC will, dass Trump für jeden asiatischen Amerikaner und Pazifik-Insulaner, der in den USA lebt, einen Dollar zahlt. Das macht in etwa eine Summe von 22,9 Millionen US-Dollar aus. Die Organisation sagt, dass sie das Geld verwenden wird, um ein Museum zu errichten. Ob es tatsächlich zu einer Verhandlung kommt, ist noch unklar.

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rut/sig/news.de