20.05.2021, 10.28 Uhr

Häftlinge wurden geköpft: "Blutströme auf der Straße"! 4 Insassen bei Gefängnis-Massaker enthauptet

Bei einem regelrechten Gefängnis-Massaker in einer Haftanstalt in Guatemala wurden mindestens sieben Menschen getötet. Vier Häftlinge sollen sogar enthauptet worden sein. Einem Zeugen zufolge ergießen sich "Blutströme auf der Straße".

Bei einem Gefängnis-Tumult wurden vier Menschen geköpft. Bild: AdobeStock / Marina P. (Symbolbild)

Blutige Ausschreitungen rund um das Xela-Gefängnis in Guatemala. Berichte von lokalen Medien zufolge seien bei den Tumulten bislang sieben Insassen gestorben. Mehrere Sicherheitsbeamte sollen als Geiseln genommen worden sein. Zeugen sprechen recht martialisch davon, dass sich "Blutströme auf der Straße" vor dem Eingang des Gefängnisses ergießen würden.

4 Menschen geköpft bei Gefängnisaufstand in Xela-Gefängnis in Guatemala

Es gleicht einem Massaker! Von den mindestens sieben Toten sollen bislang vier Menschen regelrecht enthauptet worden sein, berichtet Radio Sonora über den tödlichen Aufstand. Noch sei die Lage in dem Gefängnis nicht komplett unter Kontrolle gebracht worden, heißt es dort weiter. Es wurde darüber spekuliert, ob es zu einem Einsatz von Armeekräften kommen könnte, wenn sich die Lage nicht wieder beruhigen sollte.

Banden-Rivalität löst Gefängnis-Massaker mit 7 Toten aus

Unklar bleibt demnach aktuell, ob auch Gefängniswärter bei den Unruhen verletzt oder getötet wurden. Es wird behauptet, dass sich der Aufstand im Xela-Gefängnis in Guatemala zwischen rivalisierenden Banden in der Haftanstalt entwickelte und ausgelöst wurde, nachdem der Partner eines Gefangenen einem gezielten Mordanschlag außerhalb der Gefängnismauern zum Opfer fiel. Die Meuterei ereignete sich demzufolge in einem der Innenhöfe des Gefängnisses, in dem 2.253 Häftlinge untergebracht sind.

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rut/sba/news.de

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