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Asteroid Oumuamua: Weltraum-Brocken kann laut Astro-Professor Alien-Relikt sein

Die Diskussionen um den Weltraum-Brocken Oumuamua halten immer noch an. Jetzt macht ein Havard-Professor mit spektakulären Aussagen zu dem Thema von sich reden. Er sagt, der Asteroid könnte ein Alien-Relikt sein.

Die Diskussionen um den Weltraum-Brocken Oumuamua halten immer noch an. Bild: picture alliance/dpa

Wenn Alien-Fans auf einem dubiosen YouTube-Kanal über mysteriöse Vorgänge im Weltraum schwadronieren, kann man das natürlich mit einem arglosen Schulterzucken abtun. Wenn der Leiter der Abteilung für Astronomie an der Havard-Universität über das Alien-Thema spricht, sollte man allerdings ganz genau zuhören. Nicht nur als Student des Fachbereichs.

Asteroid Oumuamua ist außerirdischen Ursprungs laut Avi Loeb

Professor Avi Loeb hat sich jüngst noch einmal in Bezug auf den geheimnisumwitterten Asterioden Oumuamua geäußert, der Alien-Fans seit einigen Jahren immer wieder regelrecht ausflippen lässt. Wir erinnern uns: Der ungewöhnliche Weltraum-Bocken wurde erstmals am 19. Oktober 2017 von einem Forschungsprogramm namens Pan-STARRS entdeckt. Klar ersichtlich ist demnach, dass Oumuamua keine rundliche sondern eine längliche Form wie eine Zigarre oder Nadelform aufweist.

Und auch wenn bisher klar zu sein schien, dass es sich bei Oumuamua nicht um ein Raumschiff sondern einen Asteroiden handelt, bleiben Fragen hinsichtlich des Mechanismus' bestehen, der den Giganten antreibt. Der konnte bisher nicht aufgeklärt werden. Dazu hat Avi Loeb eine besonders simple wie einleuchtende Lösung parat, die die bisherigen Thesen sprengen könnte: Die rationalste Erklärung für unsere Nicht-Kenntnis sei, dassOumuamua außerirdischen Ursprungs ist. Astronomie kann doch so einfach sein.

Asteroid Oumuamua könnte laut Havard-Professor ein "technologisches Relikt"

Allerdings könne man sich die Form des Koloss' zu Nutzen machen. Prof. Loeb hat im "Big Braines Podcast" gefolgert, dass das Gestein ein "Segel" sein könnte, das von Photonen durch den Raum getrieben wird. Und dann fallen doch noch einige Aussagen, die Alien- und UFO-Fans verzücken dürften.

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Oumuamua könnte dem Professor zufolge ein "technologisches Relikt" sein, das Milliarden von Jahre alt ist. Er fordert, dass Wissenschaftler es genauso studieren müssten wie sie zum Beispiel die Kultur der Maya oder andere Zivilisationen aus der Vergangenheit untersuchen. Man sollte Kenntnisse darüber haben, wer oder was Oumuamua durch unser Sonnensystem geschickt hat. Loeb nennt das "Weltraum-Archäologie".

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rut/news.de

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