10.05.2021, 15.27 Uhr

Verstörende Szenen in Barnsley: Armbrustschütze bedroht Passanten - Festnahme!

Im Stadtzentrum von Barnsley in der englischen Grafschaft South Yorkshire sorgte ein Armbrustschütze für Aufruhr. Der bewaffnete Mann bedrohte wahllos Passanten, bis ihn die Polizei dingfest machte.

Ein mit einer Armbrust bewaffneter Mann hat im Stadtzentrum von Barnsley in England für Aufruhr gesorgt (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / srki66

Barnsley ist eine Stadt im Herzen Englands, rund 91.000 Menschen leben in der Ortschaft, die zwischen Leeds und Sheffield in der Grafschaft South Yorkshire liegt. Nun versetzte jedoch ein verstörender Zwischenfall die Bevölkerung in Angst und Schrecken, wie in der britischen "Metro" zu lesen ist.

Armbrust-Schütze versetzt englische Stadt in Angst und Schrecken

In der Nacht von Samstag zu Sonntag, dem 9. Mai 2021, trieb sich ein offenbar verstörter Mann grölend in der Innenstadt von Barnsley herum und begann, wahllos Passanten zu bedrohen. Der Mann war, so belegen des Fotos von Augenzeugen, mit einer Armbrust und Pfeilen bewaffnet und zielte mitten in der Fußgängerzone immer wieder auf Menschen. In einem von einem Beobachter aufgenommenen Video ist zu hören, wie ein Passant den Schützen fragt, was er da tue. Auch Überwachungsaufnahmen aus der Fußgängerzone in der Peel Street zeigen, wie der Mann mit einem schussbereiten Pfeil im Anschlag auf fremde Menschen zielt.

Polizei schnappt mit Armbrust bewaffneten Mann - keine Verletzten

Die verstörenden Szenen nahmen auch kein Ende, als sich zwei zufällig in der Gegend patrouillierende Polizisten dem Armbrustschützen näherten. Zwar senkte der Mann seine Waffe, um mit den Beamten zu reden, doch nur Augenblicke später hatte er die Armbrust erneut um Anschlag. Nur dem beherzten Eingreifen der Polizei ist es zu verdanken, dass es keine Verletzten gab. Der Armbrustschütze, der als 31 Jahre alter Mann aus Barnsley identifiziert werden konnte, wurde von den Beamten festgenommen und in U-Haft gesteckt. Er wird sich wegen öffentlicher Ruhestörung verantworten müssen, heißt es.

Lob für beherztes Eingreifen von Streifenpolizisten

Für ihr mutiges Eingreifen erhielten die zum Zeitpunkt des Zwischenfalls unbewaffneten Polizisten ein Lob ihres Vorgesetzten. "Dies war ein schwerwiegender Zwischenfall, der für Augenzeugen belastend war", wird Superintendent Paul McCurry von der örtlichen Polizei zitiert. "Unsere Beamten zeigten den unbedingten Willen, die Bevölkerung zu schützen, und schritten sofort ein, um die Situation zu entschärfen." Der polizeilichen Ermittlung ist es nun überlassen, die genauen Beweggründe für die Armbrust-Attacke aufzuklären.

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loc/news.de

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