23.04.2021, 14.44 Uhr

Endzeit-Katastrophe befürchtet: Cyber-Krieg droht! Wissenschaftler warnen vor Horror-Szenario

Wenn zwei besonders helle Köpfe wie Martin Rees und Frederick Lamb vor einer Gefahr warnen, sollte man die Ohren spitzen und fleißig mitschreiben. Welche ganz reelle Bedrohung sie auf die Menschheit zukommen sehen, lesen Sie hier.

Zwei Wissenschaftler warnen vor den Folgen von Cyber-Attacken. Bild: AdobeStock / WhataWin (Symbolbild)

Naturkatastrophen, Asteroiden-Einschlag, Nuklearwaffen oder Riesenratten: Was könnte der Menschheit in den kommenden Jahren am wahrscheinlichsten zum Verhängnis werden? Nun sagen Wissenschaftler einem Bericht des "Daily Star" zufolge voraus, dass die größten Bedrohungen für die Menschheit nicht immer von dort kommen, wo man sie vielleicht zunächst erwarten würde. Neben Pandemien und globalen Katastrophen müssten vor allem Cyber-Angriffe in Betracht gezogen werden.

Angst vor Cyber-Krieg: Wissenschaftler warnen vor Ablenkung durch Corona-Pandemie

Während sich ein Großteil der Welt im vergangenen Jahr und auch aktuell vor allem auf die Corona-Pandemie und das unfassbare Ausmaß ihrer Auswirkungen konzentriert, könnte die Aufmerksamkeit von anderen Gefahren abgelenkt worden sein. Die Theorie wurde vom renommierten britischen Astronomen Martin Rees während eines Vortrags mit dem amerikanischen Astrophysiker Frederick Lamb geteilt, berichtet "EarthSky". Die beiden Wissenschaftler waren die Hauptredner beim virtuellen Treffen der American Physical Society.

Experte ist sicher: Cyber-Attacken größte Herausforderung für Menschen

Bei der Diskussion über die Hindernisse, die sich der Menschheit in der Zukunft in den Weg stellen könnten, sprach Rees den Gedanken an, dass Cyber-Attacken zu den größten Herausforderungen gehören, weil sie so einfach zu starten seien. Ihm mache es wirklich Angst, dass es möglich sei, "eine Biowaffe herzustellen oder eine Cyber-Attacke nur mit minimaler Ausstattung auszulösen". Verwendung finden würde dabei schlicht "Standardausrüstung", die vielen Menschen zur Verfügung stehe. "Ich sehe die größte Herausforderung in den nächsten 20 Jahren darin, sicherzustellen, dass das nicht passiert.", erklärte Martin Rees.

Lamb stimmte den Endzeit-Ausführungen von Rees zu. Die Menschheit müsse "den klugen Einsatz neuer Technologien fördern und gleichzeitig das Risiko von Pandemien, Cyber-Bedrohungen und anderen globalen Katastrophen minimieren.", wird er vom "Daily Star" zitiert.

Lesen Sie auch: Mega-Invasion von 150 Millionen Riesenratten droht

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rut/sba/news.de

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