22.04.2021, 20.19 Uhr

Anastasia Lugovaya: TV-Moderatorin geschlagen und gewürgt von Sex-Täter

Anastasia Lugovaya wurde von ihrem Peiniger übel zugerichtet. Ein Sex-Täter hatte die Frau geschlagen, gewürgt und fast vergewaltigt. Im Netz schildert die TV-Moderatorin die schrecklichen Erlebnisse.

Es ist kaum vorstellbar, welch Qualen Anastasia Lugovaya zuletzt durchleben musste. Die bekannte ukrainische TV-Moderatorin wurde geschlagen, gewürgt und fast vergewaltigt. All das geschah vor den Augen ihres Sohnes. In den sozialen Medien berichtet sie von dem abscheulichen Übergriff, der sich im August 2020 zugetragen hat.

Anastasia Lugovaya in Zug überfallen: TV-Moderatorin geschlagen, gewürgt und fast vergewaltigt

Wie Anastasia Lugovaya selbst berichtet, fürchtete sie noch Monate nach der Horror-Tat um ihr Leben. Obwohl er fliehen und somit das Schlimmste gerade noch verhindern konnte, leidet der TV-Star bis heute unter dem Angriff. Zugetragen hatte sich der Vorfall am 1. August vergangenen Jahres, als Anastasia Lugovaya gemeinsam mit ihrem Sohn auf dem Weg von Mariupol nach Kiew war. Während sie schlief, fiel der Sex-Angreifer plötzlich über sie her, schlug und würgte sie. Anschließend habe der Mann namens Vitaly Rudzko versucht, die Fernsehmoderatorin zu vergewaltigen.

Horror-Tat ereignete sich vor den Augen ihres Sohnes

Ihr Sohn begann zu schreien, und sie überredete Rudzko, sie in einen anderen Teil des Zuges zu bringen. Als sie plötzlich ein Messer herumliegen sah, fürchtete sie um ihr Leben, sagt Lugovaya heute. "Ich hörte meinen Sohn weinen und dachte, dass dies eine Gelegenheit zur Flucht wäre. Also sagte ich ihm, dass ich zu meinem Sohn gehen müsse, um ihn vom Weinen abzuhalten, da er alle im Zug aufwecken könnte. Er stimmte zu, sagte aber, dass er wiederkommen würde.", schildert Anastasia die Ereignisse.

"Ich verließ sein Abteil und lief los. Ich nahm meinen Sohn und wir rannten beide barfuß, um Hilfe zu holen. Ich rannte direkt zur Schaffnerin. Sie schlief und machte die Tür nicht auf. Ich klopfte bei allen an die Tür." In einem anderen Waggon fanden sie schließlich einen Schaffner. "Da wurden wir endlich vor dem Mann gerettet.", sagt die Ukrainerin.

Anastasia Lugovaya bangte bis zum Tod des Sex-Täters um ihr Leben

Rudzko wurde festgenommen und inhaftiert, aber Anastasia fürchtete weiterhin um ihr Leben. Ihr Sohn brauchte psychologische Hilfe, und sie beschloss, auf Facebook ein Tagebuch über ihre Erlebnisse zu führen und sich gegen Gewalt auszusprechen. Erst heute, nur wenige Tage nach Rudzkos Tod, kann Lugovaya allmählich mit der Vergangenheit abschließen. Der Sex-Täter starb am 13. April in einer Untersuchungshaftanstalt. Laut der lokalen Nachrichtenagentur "Strana" verstarb er an Krebs.

TV-Star mach Gewalt-Attacke im Netz öffentlich und verklagt ukrainische Bahn

Anastasia postete anschließend auf Facebook: "Ich will nicht zu emotional werden, aber ich möchte sagen, dass die Angst, in der ich die ganze Zeit gelebt habe, die mich dazu brachte, mir darüber Sorgen zu machen, was passieren würde, wenn Rudzko aus dem Gefängnis kommt, ob er mich finden würde, wie ich weiterleben würde... Diese Angst ist mit ihm gestorben."

Der nächste Gerichtstermin ist für den 19. Mai angesetzt. Berichten zufolge wolle Anastasia die ukrainische Bahn wegen des Vorfalls verklagen.

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sba/news.de

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