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Betrugsmasche mit Paketzustellung: Nicht öffnen! DIESE SMS kapert Ihr Handy mit Schadsoftware

Mit einer neuen Masche versuchen Betrüger ahnungslose Verbraucher abzuzocken. Eine SMS verspricht eine Paketzustellung. Doch wer auf den Link klickt, tappt in die Falle. Die Polizei warnt.

Betrüger wollen Verbraucher aktuell mit einer SMS abzocken. Bild: AdobeStock / Monet

Mit einer SMS, die eine Paketzustellung vorgaukelt, wollen Kriminelle Handys kapern. Wer auf den Link in der Nachricht klickt, kann nicht nur Hunderte Euro loswerden, weil von diesem Telefon aus dann zahlreiche SMSverschickt werden, wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilte. Es seien auch sensible Daten in Gefahr, um die es den Betrügern wirklich geht:die Passwörter. Diese Betrugsmasche betreffe vor allem Android-Benutzer.

Betrüger locken mit Paketverfolgung in Falle! SMS verbreitet Schadsoftware auf Handy

Die SMS-Nachricht sei nur das Einfallstor, um eine Schadsoftware zu verbreiten, erklärte der Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Ralf Michelfelder. In der Nachricht ist ein Link, der zur Verfolgung eines Pakets führen soll, das angeblich bald eintrifft. Dafür solle man die Installation fremder Inhalte erlauben.

Wer das - trotz mehrerer Warnhinweise - tut, bei dem schnappt die Falle zu:Die Kriminellen kapern das Smartphone und verschicken zahlreiche SMS. Nutzer ohne Flatrate habe das schon eine dreistellige Euro-Summe gekostet, so das LKA. Eigentlich wollen die Kriminellen mit der Masche aber an Passwörter kommen, um damit zum Beispiel Gutscheine in App-Stores zu kaufen und diese wie Bargeld zu verwenden.

Polizei warnt: Keine Links von Unbekannten öffnen

Die Polizei warnt: Auf keinen Fall sollten Links von unbekannten Absendern angeklickt werden. Installationen von fremden Apps sollten nicht bestätigt werden. Android-Geräte seien besonders gefährdet, da hier eine Fremdinstallation prinzipiell möglich sei. Beim Mobilfunkprovider sollte unbedingt eine kostenlose Drittanbietersperre eingerichtet werden.

Sicherheitsbehörden mehrerer Bundesländer würden sich derzeit mit dieser Betrugsmasche auseinandersetzen, hieß es weiter. Auch das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik seien involviert.

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bua/news.de/dpa

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