15.02.2021, 11.19 Uhr

Coronavirus News: Pandemie-Stopp nach Covid-19: Handykameras erkennen Infektionen

Um die rasante Ausbreitung einer weiteren Pandemie, vielleicht noch schlimmer als Covid-19, zu verhindern, gehen Forscher einen neuen Weg. Sie wollen eine mögliche Seuche X mit aufgerüsteten Handys erkennen können.

Können Handys bald Viren erkennen? Bild: dpa

Während wir nicht nur hierzulande auf ein Leben nach dem Corona-Lockdown warten, beschäftigen sich Forscher schon mit der nächsten möglichen Pandemie, die die Menschheit heimsuchen könnte. Denn daran, dass eine neue Pandemie nach Covid-19 kommt, zweifelt in Wissenschaftskreisen wohl keiner. Zuletzt warnte die WHO davor, dass noch mehr tödliche Krankheiten wie die aktuell grassierende entstehen könnten. Demnach könnte die nächste Pandemie in der Größenordnung der Pest liegen, die schätzungsweise 75 Millionen Menschen getötet hat.

Seuche X breitet sich nach Coronavirus aus: Handys sollen Infektionen erkennen

Weil diese Pandemie noch keinen speziellen Namen hat, wird sie von der WHO als "Krankheit X" beziehungsweise als "Seuche X" bezeichnet. Um eine mögliche rasante Ausbreitung wie bei Covid-19 zu verhindern, sollen neuartige Smartphones zum Einsatz kommen, von denen Forscher bereits einen Prototypen entwickelt haben und über den der britische "Daily Star" aktuell berichtet. Wie das Blatt schreibt, sollen Benutzer mit dem Gerät ihr Blut nach praktisch allen Keimen durchsuchen können, in der Hoffnung, dass eine Pandemie der Krankheit X rechtzeitig gestoppt werde.

Seuche X nach Covid-19: Viren scannen mit Handykamera

Möglich werden soll das mittels eines hochmodernen Mikroskops, das praktisch jeden Keim nachweisen soll und in den Handykameras verbaut werden könnte. Das Scannen des eigenen Körpers soll so zum Kinderspiel werden. Die Studie der Wissenschaftler habe ergeben, dass "DNA-basierte Nano-Antennentechnologie" in Kameras eingebaut werden kann, um sie empfindlich genug zu machen, um DNA-Fragmente im Blut zu erkennen. Laut den Experten der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München würden sie nur eine winzige Linse und einen Laser benötigen, damit es funktioniert.

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rut/loc/news.de

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