12.01.2021, 08.41 Uhr

Virunga-Nationalpark: Brutale Attacke in Gorilla-Park! 6 Ranger getötet

Im Virunga-Nationalpark im Kongo wurden bei einer brutalen Attacke sechs Ranger getötet. Ein weiterer wurde schwer verletzt. Der Nationalpark ist vor allem für seine Berggorillas bekannt.

Im Virunga-Nationalpark wurden sechs Ranger von Rebellen getötet. Bild: AdobeStock / wjarrett

Sechs Ranger wurden im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo bei einem Angriff getötet. Ein weiterer Ranger sei schwer verletzt worden, sagte am Montag Olivier Mukisya, ein Sprecher des Parks. Offenbar steckt die Milizgruppe Mai-Mai hinter der tödlichen Attacke.

Attacke imVirunga-Nationalpark: Rebellen töten sechs Ranger

Zu dem Angriff sei es am Sonntagmorgen in dem eingezäunten Park im Osten des Kongos gekommen, während die Ranger zu Fuß auf Patrouille waren, wie es in einer Mitteilung des Parks, in dem vom Aussterben bedrohte Berggorillas leben, hieß. Laut Mitteilung sollen die Mitarbeiter Burhani Abdou Surumwe (30), Kamate Mundunaenda Alexis (25), Maneno Kataghalirwa Reagan (27), Kibanja Bashekere Eric (28), Paluku Budoyi Innocent (28) sowie Nzabonimpa Ntamakiriro Prince (27) bei dem Angriff gestorben sein. Außerdem wurden zwei der Milizsoldaten getötet. Ein weiterer Ranger wurde bei dem Angriff verletzt. Er wurde im Krankenhaus behandelt und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. 

Nationalpark schützt gefährdete Berggorillas

Der Virunga-Nationalpark an der Grenze zu Uganda und Ruanda ist vor allem für die Berggorillas weltweit bekannt. Diese leben nur in dieser Drei-Länder-Region. Die Ranger sind oft durch Milizen und Wilderer bedroht, auch die seltenen Gorillas werden immer wieder getötet. Im Ost-Kongo sind mehrere Milizen aktiv, denen es vor allem um die Kontrolle der wertvollen Bodenschätze geht.

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bua/bos/news.de/dpa

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