01.12.2020, 13.53 Uhr

Meteorologischer Winteranfang: Schnee und Glätte-Gefahr! HIER wird es heute gefährlich glatt

Am 1. Dezember beginnt der Meteorologische Winteranfang mit einer eisigen Überraschung. In einigen Regionen fällt Schnee, doch am Dienstagmorgen wird es auf den Straßen rutschig. Bleibt es jetzt winterlich oder verabschiedet sich der Frühwinter wieder?

Der meteorologische Winteranfang startet mit Schnee und Glätte. Bild: AdobeStock/ Igor Link

Alle Zeichen stehen wieder auf Winter. Am 1. Dezember läuten Wetterexperten den meteorologischen Winteranfang ein. Dann zieht endlich der Frühwinter über Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt.

Wetter in Deutschland im Dezember: Meteorologischer Winteranfang bringt Schnee am Dienstag

Der November zeigte sich am Wochenende noch von seiner unbeständigen Seite. Ein Sonne-Wolken-Mix mit dichten Nebelfeldern ließ noch nicht auf ein winterliches Wetter hindeuten.Pünktlich zum Beginn des meteorologischen Winteranfangs gibt es Schnee, Frost und glatte Straßen in einigen Regionen. Denn bereits am Montag zieht ein Tief von Island ostwärts bis nach Dänemark. Dadurch entsteht eine Tiefdruckrinne, die sich von Lappland bis zu den Alpen erstreckt. Dadurch bildet sich ein Tiefdruckgebiet, dass Polarluft über die Nordsee nach Deutschland bringt. "Ein kleinräumiges Tiefdruckgebiet, das sich im Laufe des Dienstags voraussichtlich von Südskandinavien nach Nordwestpolen verlagert, sorgt dafür, dass feuchtkühle Luft aus nördlichen Breiten nach Deutschland geführt wird" schreibt der DWD. Der Norden und Nordwesten bleibt von Schnee verschont.

Glätte-Gefahr: Frühwinter in Bayern und Thüringen startet rutschig

In Mittel- und Süddeutschland, wie inRheinland-Pfalz über Hessen bis nach Thüringen, Südniedersachsen und den Norden Bayerns könnten sich vereinzelte Regionen über eine weiße Winterlandschaft freuen. Laut Berechnungen könnten 11 cm Schnee fallen und liegen bleiben. Am Dienstagabend sollen laut meteorologischen Berechnungen im Süden und der Mitte bei über 200 Meter 1 bis 6 cm, über 600 Meter 5 bis 10 cm und im Schwarzwald oberhalb von 800 bis 1000 Meter sogar bis 20 cm Schnee fallen.

So schön das weiße Gewand auch ist, Autofahrer müssen sich auf glatte Straßen wegen Bodenglätte einstellen. Der Bodenwärmestrom erwärmt den Boden und lässt so den Schnee schmelzen. Auch die Temperaturen sind wintertauglich am Dienstag. "Auf Höchstwerten zwischen -2 und 5 Grad am Montag folgt eine frostige Nacht mit Werten zwischen 4 und -8 Grad", schreibt der DWD.

Schnee an Weihnachten? Bleibt der Winter in Deutschland?

Anscheinend war es nur ein kurzes Intermezzo und der Winter zieht sich erst einmal zurück. So zumindest zeigen es die Wetterprognosen für die nächsten Tage. In den nächsten Tagen bleibt das Tiefdruckgebiet zwar über Deutschland hängen und lässt Deutschland am Mittwoch ins Wasser fallen. Durch das hereinströmende Atlantikhoch dürfen wir uns aber auch auf sonnige Stunden in den nächsten Tagen freuen. Ob der Winter noch einmal zurückkehrt und auch bleibt oder ob wir uns auf ein spätherbstliches Vergnügen einstellen müssen, werden wir sehen.

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bos/sig/news.de