16.11.2020, 10.53 Uhr

Feuer-Drama in Piatra Neamt: Flammen-Hölle! Zehn Covid-19-Patienten auf Intensivstation verbrannt

In der rumänischen Stadt Piatra Neamt ist am Samstagabend ein Feuer auf einer Intensivstation ausgebrochen. Zehn Covid-19-Patienten starben an ihren schweren Verbrennungen. Was löste den Brand aus? Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Auf einer Intensivstation in Rumänien sind zehn Menschen verbrannt. Bild: picture allianceUncreditedExploziv TV NeamtAPdpa

Am Samstagabend ist in einem Krankenhaus der nordostrumänischen Stadt Piatra Neamt ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Zehn schwerkranke Covid-19-Patienten sind an schweren Verbrennungen gestorben.

Feuer-Drama in Piatra Neamt: Zehn Covid-19 Patienten verbrannt

Das Feuer war in der Intensivstation ausgebrochen, wo insgesamt 16 Patienten künstlich beatmet wurden. Sieben weitere Menschen erlitten schwere Verbrennungen, darunter auch der für die Intensivstation verantwortliche Arzt. Bei dem Versuch Patienten zu retten geriet er in die Flammen. 80 Prozent seines Körpers seien verbrannt, berichtete der "Daily Star".

Wie wurde der Brand auf der Intensivstation ausgelöst?

Nach Angaben der Behörden dürfte ein Kurzschluss den Brand ausgelöst haben. Medien kommentierten, dass der Sauerstoff in den Beatmungsvorrichtungen das Feuer wohl noch verstärkt habe. Gesundheitsminister Nelu Tataru reiste umgehend zum Unglücksort. Es wurde erwartet, dass die Staatsanwaltschaft zu den Ursachen ermitteln werde.

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bos/news.de/dpa

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