13.11.2020, 12.12 Uhr

Martyrium nach der Geburt: Schmerzen und Blutungen beim Sex! Frau nach Entbindung "zu eng" genäht

Mit der Geburt ihrer Tochter begann für Abbie Hammonds ein wahres Martyrium. Beim Sex hatte sie große Schmerzen und bekam Blutungen. Die schockierende Diagnose: Die Ärzte hatten sie nach der Entbindung "zu eng" genäht.

Die junge Frau wurde zu eng genäht. Bild: AdobeStock/ mironovm

Dass eine Geburt nicht ohne Schmerzen von statten geht, dürfte jedem klar. Von den Wehen einmal abgesehen kann es passieren, dass die Frau Verletzungen im Intimbereich in Form von Scheiden- oder Dammrissen davonträgt, die nach der Entbindung genäht werden müssen. Eigentlich keine große Sache - wenn die Ärzte nicht pfuschen.

Schmerzen beim Sex! Frau nach Entbindung "zu eng" genäht

Was das für die Frau bedeuten kann, musste Abbie Hammonds am eigenen Leib erfahren. Die Engländerin aus Hinckley, Leicestershire, brachte im September 2016 ihre Tochter zur Welt. Dabei erlitt sieGeburtsverletzungen 2. Grades, die genäht werden mussten. Doch der Eingriff, der für die Ärzte Routine sein sollte, ging schief. Einige Wochen, nachdem Abbie wieder zu Hause war, bemerkte sie, dass etwas schief gelaufen sein musste. Beim Sex hatte sie plötzlich große Schmerzen.

Junge Mutter sucht Grund für Sex-Schmerzen bei sich

An mögliche Komplikationen durch die genähte Wunde dachte die Britin zunächst nicht. Stattdessen gab sie sich selbst die Schuld. "Es hat ein bisschen gedauert, nachdem die Kleine da war, bis ich meine Libido zurückbekam", erklärte die 25-Jährige gegenüber der britischen "The Sun". "Zunächst dachte ich, dass es daran liegt, dass ich mich einfach nicht richtig entspannen kann." Doch als sie und ihr Partner schließlich versuchen, ein zweites Kind zu zeugen, spitzt sich die Lage zu.

Schock-Diagnose beim Gynäkologen: Frau "zu eng" genäht

Abbie fing an beim Sex zu bluten. Sie ging zum Arzt, doch auch der kann sich die Schmerzen nicht erklären. Die junge Mutter wird zum Gynäkologen überwiesen. Acht Wochen musste sie auf einen Termin warten. Hier bekam sie schließlich die schockierende Diagnose, dass sie nach der Geburt "zu eng" genäht worden war. Abbie muss sich erneut einer OP im Intimbereich unterziehen. Sie wird auf eine OP-Warteliste gesetzt.

Arzt-Pfusch durch weitere Intim-OP korrigiert

Monate wartet sie auf einen Termin. Die Familienplanung legen sie und ihr Partner zunächst auf Eis. Ein langes Jahr nach dem Termin beim Gynäkologen bekommt die 25-Jährige endlich einen OP-Termin. Schon wenige Tage danach fühlt sie sich endlich wieder besser und auch die Schmerzen beim Sex sind Vergangenheit. "Jetzt geht es mir großartig", versichert Abbie im Interview mit "The Sun".

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fka/bua/news.de

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