30.10.2020, 09.52 Uhr

Wetter im November 2020: Warmluftblase rollt ran! HIER wird die 20-Grad-Marke geknackt

Bislang zeigt sich der Oktober nur selten von seiner goldenen Seite. Ausgerechnet zum Monatswechsel sorgt nun eine Warmluftblase für mildes Spätsommerwetter mitten im Herbst. Wo die Temperaturen am meisten steigen, erfahren Sie hier.

Zum Monatswechsel zeigt sich der Oktober von seiner goldenen Seite. Bild: AdobeStock / Thaut Images

Nach schmuddeligem Herbstwetter verabschiedet sich der Oktober am Wochenende mit einem Lichtschimmer - zumindest in einigen Regionen. Tief Marola bläst eine Warmfront über Deutschland und sorgt für warme Temperaturen. In manchen Regionen seien bis zu 20 Grad möglich. Mit einem frühen Wintereinbruch müsse also niemand rechnen.

Wetter im November 2020: Spätsommer durch Warmluftblase in Deutschland

"Von Westen aus bringt es [Tief Marola] bis Samstag Regen nach Deutschland und sorgt dann am Sonntag für milde Luft und warme Temperaturen", sagt Meteorologe Jürgen Schmidt gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Zusätzlich strömt Zwischenhoch Pit aus dem Südwesten ein. Dort, wo sich die dichte Nebel- und Hochnebeldecke auflöse, sei ein "Hauch von goldenem Oktober" möglich, erklärte Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Das werde am ehesten an den Nordrändern der Mittelgebirge und im Westen der Fall sein. Dazu kommen milde Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad, bei andauerndem Nebel bleibt es kühler. In Nordrhein-Westfalen sowie im Südwesten seien bis zu 20 Grad möglich.

Spätsommer im Herbst: Sonnenschein vom Schwarzwald bis ins Allgäu

Bereits am Freitag (30.10.2020) könne sich der Süden und der Westen über trockenes Wetter mit einzelnen Auflockerungen freuen, vom Südschwarzwald bis ins Allgäu kommt sogar die Sonne heraus. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 16 Grad, im Südwesten sind sogar bis zu 19 Grad möglich. Schon am Sonntag macht sich laut DWD jedoch ein neues Tief bemerkbar. Es bringe vor allem dem Nordwesten Regen und Wind. Ein kleiner Trotz: Es bleibt immerhin mild, die Höchsttemperaturen liegen zwischen 14 und 18 Grad. Im Südosten lockert sich die Bewölkung auf, wenn sich zuvor auch der Nebel aufgelöst hat. Am Alpenrand sind so am ersten Tag des Novembers nochmals bis zu 19 Grad möglich.

Kaltfront oder subtropische Luft? Meteorologen uneins über neue Woche

Doch es gibt auch andere Vorhersagen:"Montag wird es dann spätsommerlich. Mit dem Lockdown kommt subtropische Luft mit Wind. Der Wind wird dann die letzten bunten Blätter von den Bäumen holen. Es wird richtig golden draußen. Vielleicht schaffen wir sogar noch 22 bis 23 Grad, sogar 24 Grad sind am Rhein denkbar", sagte Klimatologe Dr. Karsten Brandt gegenüber der "Bild". Laut DWD solle am Dienstag jedoch eine Kaltfront heranrücken. Nebel in den Niederungen, aber Sonne in den Mittelgebirgen könnte es dann ab der Wochenmitte geben. Doch die Vorhersagen seien noch unsicher, erklärte Herold weiter.

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bua/bos/news.de/dpa

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