27.09.2020, 18.35 Uhr

Deutschland-Wetter aktuell im September 2020: Schmuddelwetter zum Oktober-Start! Das ist die DWD-Prognose

Deutschland erlebt Ende September das erste richtige Herbstwochenende des Jahres - mit allem, was das Wetter schmuddeltechnisch zu bieten hat. Die kommende Woche beginnt zwar etwas ruhiger, ungemütlich bleibt es aber dennoch.

Trüb, nass, kühl: Der Herbst hat Deutschland Ende September 2020 fest im Griff. Bild: Paul Zinken / picture alliance / dpa

Nach einem ersten schmuddeligen Herbstwochenende beruhigt sich das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen ein wenig. Wer der warmen Jahreszeit jedoch hinterhertrauert, wird in der Hoffnung auf ein Sommer-Comeback enttäuscht: Ein goldener Altweibersommer ist vorerst nicht in Sicht.

Wetter aktuell: Wie wird das Wetter in Deutschland Ende September 2020?

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) startet die Woche am Montag, dem 28.09.2020, in weiten Teilen der Republik zwar regnerisch. Aber auch die Sonne kann sich im Laufe des Tages immer wieder gegen dicke Wolken durchsetzen. Höchstwerte liegen demnach zwischen 9 Grad und 14 Grad im Südosten sowie in den westlichen Mittelgebirgen. Ansonsten herrschen Temperaturen zwischen 15 Grad und 18 Grad. In der Nacht muss im Westen mit Regen gerechnet werden. Im Osten bleibt es den Meteorologen zufolge zumeist trocken.

Wetter-Prognose aktuell: Mix aus Wolken und Sonne zum Start in den Monat Oktober 2020

Auch am Dienstag (29.09.2020) bleibt das Wetter im Westen wechselhaft, an der Ostsee zeigt sich oftmals die Sonne und es bleibt meist trocken. Im Rest des Landes ziehen hingegen dichte Wolken auf. Vor allem im Westen und im Süden dürfte ein Regenschirm im Gepäck von Vorteil sein. Die Temperaturen liegen zwischen 11 und 18 Grad.

Am Mittwoch, dem letzten Tag im Monat September, lockert sich die Wolkendecke dann auf und der Regen lässt nach. Vor allem im Nordosten dürfte die Sonne scheinen. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 bis 20 Grad, mit den angenehmsten Werten ist am südlichen Oberrhein zu rechnen.

Schnee-Alarm in Deutschland: Erste Flocken im Schwarzwald und im Erzgebirge

Am Wochenende waren mancherorts die ersten Schneeflocken gefallen. Im Hochschwarzwaldetwa schneite es auf dem Feldberg,wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. Die Schneefallgrenze habe bei 1.000 bis 1.200 Metern gelegen. Und auch auf dem 1.215 Meter hohen Fichtelberg im sächsischen Erzgebirge fiel der erste Schnee.

Beständig in weiß gehüllt ist indes auch Deutschlands höchster Berg (2.962 Meter). "Auf der Zugspitze gab es in den letzten 24 Stunden etwa 55 Zentimeter Neuschnee", hieß es vom Wetterdienst. Damit liegen auf dem Berg den Angaben zufolge etwa 70 Zentimeter Schnee.

Schweiz und Österreich erlebten Ende September Wintereinbruch

Richtig winterlich wurde es auch in der Schweiz und in Österreich. In Montana im Wallis etwa fielen 25 Zentimeter Schnee - ein Rekord für diese Jahreszeit, wie der Wetterdienst SRF Meteo am Samstag zusammen mit dem Foto eines Schneemanns twitterte. Viele Straßen in den Bergen waren schneebedeckt und mehrere Pässe deshalb gesperrt. In Österreich reichte der Schnee am Samstag auch bis in viele Täler.

Hochwasser blieb aus: Lübeck und Travemünde können aufatmen

Sehr viel weiter nördlich, in Lübeck und Travemünde, blieben die Menschen trotz gegenteiliger Ankündigungen am Wochenende vom Hochwasser verschont. Das Wasser sei in der Nacht zu Sonntag vier Zentimeter vor der kritischen Grenze von sechs Metern stehen geblieben und seitdem auch wieder rückläufig, teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. "Das war ein enges Match, aber wir haben gewonnen", hieß es von der Polizei am frühen Morgen.

Laut Prognosen war mit einem Wasserstand von rund einem Meter über dem mittleren Wasserstand gerechnet worden. Sturmbedingt kam es dann laut Polizeiangaben lediglich zu kleineren Einsätzen.

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loc/news.de/dpa

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