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Massenschlägerei in Hasbergen: Familienfeier eskaliert! 50 Menschen gehen sich an die Gurgel

So stellt man sich seine Hochzeitfeier nicht vor: Im niedersächsischen Hasbergen sind 50 Menschen bei einer Party aufeinander losgegangen. Erst ein Großaufgebot der Polizei in 50 Streifenwagen konnte die Massenschlägerei beenden.

Bei einer Privatparty in Hasbergen gerieten 50 Menschen in eine Massenschlägerei. Bild: Adobe Stock/pattilabelle

Rund 50 Menschen haben sich auf einer Privatparty bei Osnabrück geprügelt und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Zahlreiche Gäste der großen Familienfeier in Hasbergen waren am Sonntagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache in Streit geraten und dann aufeinander losgegangen, teilte die Polizei mit. Die Situation eskalierte und es entwickelte sich eine wüste Schlägerei. Passanten riefen die Polizei, die mit knapp 50 Streifenwagen anrückte und die Schlägerei beendete.

Massenschlägerei in Hasbergen: Familienfeier in Niedersachsen eskaliert

Die Situation eskalierte und es entwickelte sich eine wüste Schlägerei, die sich aus dem Gasthaus auf den Außenbereich verlagerte. Passanten riefen die Polizei, die mit knapp 50 Streifenwagen anrückte und die Schlägerei beendete. Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Osnabrück erhielten dabei Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen aus den Inspektionen Emsland und Leer sowie von Dienststellen aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen, Oldenburg und von der Bundespolizei.

Im Gespräch mit "Focus Online" erklärte ein Gastwirt später, dass die Party auf einem Privatgelände und nicht wie zunächst vermutet in einem Gasthaus stattgefunden habe. Von Augenzeugen habe er gehört, dass dort "viele Menschen auf der Straße standen und sich prügelten".

Polizei nimmt vier mutmaßliche Haupttäter fest - ein schwer verletzter Beamter

Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht und einer schwer verletzt. Wie viele der Feierenden Verletzungen erlitten, stand zunächst noch nicht fest. Drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 23 und 52 Jahren wurden als mutmaßliche Haupttäter in Gewahrsam genommen. Gegen sie wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zudem wurde ein Verfahren wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch eingeleitet.

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sba/news.de/dpa

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