21.09.2020, 09.04 Uhr

Todes-Crash in Mount Jagged: Einfach übersehen! Mutter überfährt Tochter (1) mit Geländewagen

Diesen Schock wird Jessi Seagran nie vergessen können. Die Frau überfuhr mit ihrem eigenen Geländewagen ihre kleine Tochter. Mittlerweile hat die Polizei die Untersuchung in dem Fall übernommen und überprüft ihre Unfall-Theorie.

Eine Mutter hat ihre einjährige Tochter überfahren. Bild: dpa (Symbolbild)

Diesen Unfall wird Jessi Seagran wohl nie verwinden können. Die Frau hat mit ihrem eigenen Wagen in Mount Jagged, South Australia, ihre 17 Monate alte Tochter überfahren. Darüber berichtet aktuell die britische "The Sun". Wie das Blatt schreibt, starb die kleine Anna Seagren, nachdem sie am Freitag gegen 15.45 Uhr auf ihrer Farm von ihrer Mutter angefahren worden war.

Mutter überfährt Tochter (1) mit Geländewagen

Demnach soll die Mutter in ihren Geländewagen gestiegen sein, um ihre älteste Tochter Grace von einer Bushaltestelle abzuholen. Die Tragödie ereignete sich den Berichten zufolge bei der Rückkehr der Frau. Sie habe ihre Tochter schlichtweg nicht kommen sehen, erklärte die am Boden zerstörte Mutter später. "Das Kleinkind wurde vom Geländewagen der Familie getroffen", sagte die örtliche Polizei in einer Erklärung am Samstag. "Leider konnte das 17 Monate alte Mädchen trotz der Bemühungen der Sanitäter vor Ort nicht gerettet werden."

Polizei untersucht Unfallhergang nach Tod von Kleinkind (1)

Wie "The Sun" weiter berichtet, waren Ermittler am Wochenende auf dem Grundstück zugegen und führten eine Untersuchung hinsichtlich der Umstände des tödlichen Vorfalls durch. "Ich habe sie gesehen, sobald ich den Fehler gemacht hatte und wusste sofort, dass sie tot war", erklärte die Mutter gegenüber Seven News. "Sie war wirklich frech, sehr kuschelig und liebevoll. Sie war einfach ein perfektes, fröhliches, ausgelassenes, wunderschönes Mädchen."

Die Mutter fügte laut "The Sun" hinzu: "Wir haben den anderen Kindern gesagt, dass sie jetzt ein Engel ist und nicht mehr nach Hause kommen wird - aber wir können immer noch mit ihr sprechen und wir lieben sie und wir hatten das Glück, für diese 17 Monate ihre Eltern zu sein." Ob es nach dem Unfall zu einer Anklage kommen wird, ist bislang unklar.

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rut/fka/news.de

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