09.08.2020, 09.33 Uhr

Flugzeugunglück bei Emershofen-Weißenhorn: Ursache unklar! Kleinflugzeuge in der Luft kollidiert - Mann (52) tot

Ein Segelflieger und eine Propellermaschine sind in Schwaben bei klarem Himmel zusammengestoßen. Einer der Flieger konnte landen - der andere stürzte ab, ein 52 Jahre alter Mann starb. Nach dem Einsatz der Rettungskräfte beginnt die Arbeit der Unfallexperten.

Bei einem Flugzeugunglück in der Nähe von Emershofen (Landkreis Neu-Ulm) ist ein 52 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Bild: Stefan Puchner / picture alliance / dpa

Nach der Kollisioneines Segelfliegers und einer Propellermaschine mit einem Toten in Schwaben sollen Unfallexperten die Ursache klären. Die beiden Unglücksflieger wurden sichergestellt, die Beteiligten sowie Zeugen befragt, nun liege der Ball bei den Gutachtern, sagte ein Polizeisprecher zur Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zum Samstag. Eventuell seien am Montag weitere Erkenntnisse zu erwarten, sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Flugzeugunglück bei Weißenhorn-Emershofen: Wie kam es zum tödlichen Unfall in der Luft?

Die Staatsanwaltschaft Memmingen entsandte einen Gutachter, auch ein Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) kam zur Absturzstelle bei Emershofen, einem Gemeindeteil von Weißenhorn. Beide Flieger waren den Angaben zufolge am Flugplatz Weißenhorn gestartet. Der Himmel sei klar gewesen, die Sicht eigentlich frei: "Es war strahlender Sonnenschein", sagte ein Polizeisprecher nach dem Unfall.

Tödliches Flugzeugunglück in Schwaben: Mann (52) bei Kollision von Kleinflugzeugen gestorben

Bei dem Zusammenstoß war am Freitag der 52-jährige Pilot eines Segelfliegers ums Leben gekommen, der nach dem Zusammenstoß abstürzte. Das andere Flugzeug, eine einmotorige Maschine, wurde von einem ebenfalls 52 Jahre alten Mann gesteuert, wie der Polizeisprecher sagte. Mit ihm war ein 73-Jähriger an Bord. Der Motorflieger konnte nach der Kollision auf einem etwa einen Kilometer entfernten Flugplatz landen.

Unglücksflieger konnte nach Crash in der Luft notlanden - 2 Männer unverletzt

Das Wrack des Segelfliegers wurde in der Nacht zum Samstag geborgen. Die Ermittler suchten noch nach einem größeren Teil einer Tragfläche. Die einmotorige Propellermaschine bezeichnete die Polizei als "Totalschaden". Sie sei an der rechten Tragfläche erheblich beschädigt. Wer von beiden das Kleinflugzeug gesteuert habe, sei noch unklar. Beide waren nach Angaben des Sprechers "äußerlich unverletzt".

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loc/news.de/dpa

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