21.07.2020, 14.40 Uhr

Madeleine McCann vermisst: Steht der Vermisstenfall Maddie kurz vor der Aufklärung?

Seit 13 Jahren gilt die kleine Maddie McCann als vermisst, zuletzt geriet der vorbestrafte Deutsche Christian B. in den Fokus der Ermittler. Jetzt könnte der tragische Fall tatsächlich kurz vor der Aufklärung stehen. 

Seit 2007 fehlt von der damals dreijährigen Madeleine McCann jede Spur. Bild: Soeren Stache / ZB / picture alliance / dpa

Kaum ein Vermisstenfall prüfte die Polizei so auf Herz und Nieren wie der um die kleine Madeleine McCann. Das Mädchen verschwand im Mai 2007 im Alter von knapp vier Jahren aus einem Ferienkomplex im portugiesischen Praia da Luz - seitdem fehlt von Maddie McCann jede Spur.

Maddie McCann seit 13 Jahren vermisst: Christian B. ist aktuell Hauptverdächtiger

Im Juni 2020, dem 13. Jahr von Maddies Verschwinden, kam plötzlich Bewegung in den Vermisstenfall: Die Polizei identifizierte einen gewissen Christian B. als neuen Hauptverdächtigen. Der vorbestrafte Deutsche, der derzeit eine Haftstrafe wegen Drogenhandels absitzt, hat zudem Vorstrafen wegen sexuellem Missbrauchs eines Kindes sowie dem Besitz kinderpornografischer Schriften auf dem Kerbholz.

Steht der Vermisstenfall Madeleine McCann wirklich kurz vor der Aufklärung?

Ob Christian B. tatsächlich für das Verschwinden von Madeleine McCann verantwortlich ist, dazu hüllen sich Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit in Schweigen. Deutlich weniger zurückhaltend ist in dem Fall des verschwundenen Mädchens die britische Boulevardpresse. Einem aktuellen Bericht der "Sun" zufolge soll der Vermisstenfall Maddie bereits kurz vor der Aufklärung stehen.

Bekannter packt über Christian B. aus: "Fall zu 90 Prozent aufgeklärt"

Das Blatt stützt sich dabei auf Aussagen, die der Vater von Christian B.s ehemaliger Freundin gemacht haben soll. Der Mann habe eigenen Angaben zufolge bei der Polizei zum Fall Maddie ausgesagt. Dort hätten ihm die Ermittler zu verstehen gegeben, dass der Fall "zu 90 Prozent" aufgeklärt" wäre. Weiterhin gab der namentlich nicht genannte Mann an, die Ermittler hätten überzeugt gewirkt, mit Christian B. denjenigen gefunden zu haben, der für das Verschwinden der kleinen Maddie verantwortlich sei.

Maddie-Verdächtiger prahlte mit XXL-Wohnmobil

Der vernommene Zeuge habe Christian B. selbst in dem Jahr kennengelernt, in dem die kleine Maddie in Portugal verschwand. Christian B. soll ihm sogar seinen XXL-Wohnwagen vorgeführt und damit geprahlt haben, mit dem Gefährt Drogen und sogar kleine Kinder unbemerkt schmuggeln zu können.

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loc/news.de

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