15.07.2020, 12.20 Uhr

Kindesmissbrauch in Hessen: Familienvater (39) soll leibliche und Stiefkinder geschändet haben

Die Vorwürfe könnten entsetzlicher nicht sein: Einem 39 Jahre alten Mann aus Hessen wird vorgeworfen, seine leiblichen und seine Stiefkinder jahrelang sexuell missbraucht zu haben. Das jüngste Opfer war erst elf Monate alt.

Einem 39 Jahre alten Mann aus Hessen wird der sexuelle Missbrauch seiner leiblichen und seiner Stiefkinder zur Last gelegt (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / zwiebackesser

Es sind grauenhafte Vorwürfe, die die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt aktuell gegen einen Familienvater aus Hessen erhebt. Der Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis ist wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt worden.

Familienvater (39) aus Hessen wegen sexuellen Missbrauchs seiner Kinder angeklagt

Dem 39-Jährigen werde vorgeworfen, sich von Januar 2014 bis zum Oktober 2019 an seinen beiden leiblichen Kindern, seiner Stieftochter sowie der Freundin seiner Tochter vergangen zu haben, teilte die Anklagebehörde am Mittwoch mit. Das jüngste Kind war zur Tatzeit gerade erst elf Monate alt, das älteste zwölf Jahre. Vorgeworfen werden dem mutmaßlichen Kinderschänder in der Anklage beim Landgericht Wiesbaden 62 Taten.

Sexueller Kindesmissbrauch auf Fotos und Videos festgehalten - Familienvater besaß Tausende Kinderpornos

Zudem soll er den Missbrauch fotografiert und auf Video aufgenommen sowie die Dateien über Messengerdienste verschickt haben. Auch soll er sich über diese Dienste selbst fast 5.000 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt besorgt haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung im vergangenen Herbst seien der "Bild" zufolge unzählige Dateien mit kinderpornografischem Inhalt sichergestellt worden.

Mann (39) aus Hessen seit Oktober 2019 wegen Kindesmissbrauchs in U-Haft

Der Mann sitzt den Angaben zufolge seit Oktober in Untersuchungshaft, einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht. Die Ermittler waren ihm auf die Spur gekommen, nachdem die Polizei in Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen einen seiner Chatpartner identifiziert hatte.

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loc/news.de/dpa

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