11.07.2020, 18.35 Uhr

Unwetter-Warnung im Juli 2020 aktuell: Tornado-Alarm! Ex-Tropensturm rast auf Deutschland zu

Der Ex-Tropensturm Edouard hat Deutschland erreicht. Doch hinter ihm droht Ungemach. Kalte Polarluft kracht auf warme Mittelmeerluft im Süden. In einigen Regionen entsteht Unwetterpotenzial. Meteorologen warnen sogar vor möglichen Tornados.

2015 fegte ein Tornado über Mecklenburg-Vorpommern. Bild: dpa

Während sich Deutschland nach herrlichem Sommerwetter sehnt, hat Petrus offenbar andere Pläne. Am Wochenende müssen wir uns weiterhin auf unbeständiges Wetter einstellen. In einigen Regionen drohen neben einem gewaltigen Temperatursturz sogar Dauerregen, kräftige Gewitter und teilweise sogar Unwetter.Mit dem Aufzug von Hoch "Yoann" beruhigt sich das Wetter im Laufe des Samstag über ganz Deutschland aber. Am Sonntag und Montag bringt "Yoann" meist sonniges und trockenes Wetter.

Unwetter im Juli 2020 in Deutschland: Meteorologen warnen vor Ex-Tropensturm Edouard

Der ehemalige Tropensturm Edouard hat Europa und somit auch Deutschland laut "weather.com" pünktlich zum Wochenende erreicht. Im Norden und der Mitte der Republik bleibt es dadurch regnerisch. Im Süden breitet sich hingegen warme Luft aus dem Mittelmeerraum aus. Am Freitag soll das Quecksilber sogar auf bis zu 32 Grad klettern. Doch dann ändert sich das Wetter plötzlich schlagartig. Während Edouard allmählich Richtung Baltikum weiterzieht, strömt polare Kaltluft nach Europa.

Superzelle durch Temperatursturz! HIER droht Unwetter mit Gewitter, Hagel und Starkregen

Die Temperaturen ändern sich schlagartig. Während es im Süden des Landes noch sehr warm ist, nähert sich aus dem Nordwesten kalte Luft. Von rund 30 Grad sinken sie auf 20 Grad ab. Im Süden drohen dann kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Starkregen, Sturmböen und Hagel. Am Abend seien sogar Unwetter in Alpennähe möglich.

Meteorologen warnen vor Tornados in Süddeutschland

Die Meteorologen von "weather.com" warnen vor kräftigen Schwerwinden. Wenn die Winddifferenz zwischen 25 und 40 Knoten in der Atmosphärenschicht von 0 und sechs Kilometer Höhe beträgt, können sich Gewitter zu Superzellen weiterentwickeln. Über 40 Knoten steigt zudem die Tornadogefahr. Bis zum Samstag soll es kräftige Gewitter mit Starkregen und sogar anhaltenden Dauerregen geben. Innerhalb von 24 Stunden soll es bis zu 50 Liter pro Quadratmeter regnen. Am Sonntag soll der Spuk wieder vorbei sein.

Trockener und wärmer wird es ab Sonntag. Hoch "Yoann" sorgt dafür, dass wieder mehr die Sonne scheint. Am Sonntag kratzen die Höchsttemperaturen der DWD-Vorhersage zufolge an der 25-Grad-Marke: Maximal 22 bis 27 Grad werden erwartet. Im Norden bleibt es mit maximal 19 Grad deutlich kühler. Die neue Woche startet laut DWD überall in Deutschland wieder warm und trocken. Dann sind Höchstwerte von bis zu 28 Grad drin.

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bua/fka/news.de

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