17.06.2020, 19.47 Uhr

Unwetter aktuell im Juni 2020: Gewitter-Horror! Wetter-Experten warnen vor Dauerregen

Eine Tiefdruckrinne zieht sich quer über Deutschland und sorgt vielerorts für Gewitter, Starkregen und Unwetter. In einigen Regionen soll es sogar länger als zwölf Stunden am Stück regnen. Die aktuelle Wettervorhersage gibt's hier.

Der Wetterdienst warnt vor Unwettern in Deutschland. Bild: AdobeStock / Denis Rozhnovsky

Nach Sommer fühlt sich die Wetterlage in weiten Teilen des Landes nicht wirklich an. Quer von Nordwest nach Südost zieht sich eine Tiefdruckrinne über Deutschland. Sie trennt feuchte und mäßig warme Luft in der Südwesthälfte von trockener und wärmerer Luft im Nordosten. Die Folge: Sonniges Sommerwetter an der Ostseeküste und Unwetter im Süden. Im Verlauf der Woche verschiebt sie jedoch ihre Position.

Unwetter im Juni 2020: Tiefdruckrinne droht mit Gewittern und Starkregen

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) drohen dem äußersten Südwesten sowieSüdniedersachsen, Nordhessen, Ostwestfalen, Thüringen, den Westen Sachsen-Anhalts, Ostbayern und dem Erzgebirge am Dienstag-Nachmittag nicht nur Schauer sondern auch Gewitter mit Starkregen von 25 Litern pro Quadratmeter. Außerdem sei nicht ausgeschlossen, dass sich an einigen Orten Gewitter festsetzen und dortinnerhalb kürzester Zeit bis zu 40 Litern pro Quadratmetern niedergehen.

In der Nordosthälfte - auf der Sonnenseite - liegen die Höchstwerte erneut bei 27 Grad, allerdings werden die Gebiete größer, die sich mit ihren Maximalwerten in der Nähe dieser 27 Grad bewegen. Umgekehrt verhält es sich im Süden. Die 17 Grad sind als Untergrenze bei den Höchstwerten wieder gesetzt.Nachts sollen Regen und Gewitter nachlassen.

Meteorologen warnen vor Überflutungen! Dauerregen über 12 Stunden prophezeit

Auch im Wochenverlauf bleibt es ungemütlich. Am Mittwoch seien in der Mitte von Bayern bis Nordrhein-Westfalen Gewitter mit Starkregen, lokal auch Unwetter möglich. Am Donnerstag soll sich von Westsachsen bis zum Emsland ein Gewitterband ziehen. Auch hier seien Starkregen sowie Unwetter möglich.

Am Freitag herrscht akute Überflutungsgefahr. In der Nordosthälfte drohen dann schauerartiger und auch teils gewittriger Regen. Dabei seien laut Meteorologen örtlich Starkregen von 15 Litern, vereinzelt auch 25 Litern pro Quadratmeter möglich. Zudem soll es örtlich Dauerregen von mehr als zwölf Stunden geben. Diese Wetterlage soll laut Berechnungen mindestens noch bis zum Wochenende andauern. Durch den Starkregen müsse örtlich mit Überflutungen und Hochwasser gerechnet werden.

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bua/fka/news.de/dpa

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