05.06.2020, 11.47 Uhr

Familien-Drama in Oregon: Horror-Vater missbraucht und tötet 11 Wochen altes Baby

Was für ein Familien-Horror: Ein Vater hat neun Jahre nach der Tat gestanden, sein damals elf Wochen altes Baby getötet zu haben. Zuvor war die lebenslange Verurteilung des Mannes von einem Gerichtshof aufgehoben worden.

Ein Vater muss nach dem Tod seines Sohnes für 27 Jahre ins Gefängnis. Bild: AdobeStock / Gina Sanders

Es ist ein schreckliches Familiendrama, das nach knapp neun Jahren jetzt ein Ende gefunden hat. Zwei Jahre nachdem die lebenslange Verurteilung von Kaliq M. durch den Obersten Gerichtshof des US-Bundessaates Oregon aufgehoben wurde, hat sich der Mann jetzt schuldig bekannt, vor neun Jahren seinen kleinen Sohn getötet zu haben. Darüber berichtet unter anderem die britische "Metro".

Kaliq M.bekannte sich am 3. Juni schuldig, Totschlag ersten Grades, Körperverletzung ersten Grades und kriminellen Missbrauch ersten Grades begangen zu haben, was zum Tod seines elf Wochen alten Sohnes Bryan geführt habe. Er wurde zu mehr als 27 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Mann war bereits 2012 wegen des Todes des Jungen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Seine Verurteilung wurde jedoch vom Obersten Gerichtshof von Oregon aufgehoben, der entschied, dass ein Durchsuchungsbefehl zur Durchsuchung von Mansors Computer zu weit gefasst gewesen war.

Vater missbraucht und tötet Baby-Sohn: Er schüttelte ihn zu Tode

M. sollte diesen Herbst für einen zweiten Prozess vor Gericht stehen, bevor er seine Aussage zuletzt änderte. Der Vater des Kindes rief am 12. Juni 2011 den Notruf und erklärte, sein elf Wochen alter Sohn Bryan habe während einer Flaschenfütterung aufgehört zu atmen. Später schilderte er der Polizei, er habe das Baby geschüttelt und ihm auf den Rücken geschlagen, um den Jungen wieder zum Atmen zu bringen. Er habe etwa 15 Minuten lang online gesucht, was zu tun sei, nachdem Bryan aufgehört hatte zu atmen, bevor er den Rettungsdienst angerufen habe.

Das Baby wurde in ein Kinderkrankenhaus gebracht, wo es für hirntot erklärt wurde und schließlich starb. Die Ärzte im Krankenhaus entdeckten sofort Anzeichen des Missbrauchs an dem Jungen. Die Ärzte sagten, das Baby sei so stark geschüttelt worden, "dass sein Gehirn anfing, sich zu verflüssigen". Die Ärzte erkannten zudem Schädelbrüche, Hinweise auf zuvor gebrochene Rippen und Blutungen in Bryans Augen, die durch Zittern hervorgerufen wurden.

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rut/bua/news.de

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