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Weltwetterorganisation beunruhigt: Mega-Hitze im Sommer 2020! So groß ist die Gefahr

In den vergangenen Sommern wurde Europa von mehreren Hitzewellen überrollt - der Weltwetterorganisation zufolge droht uns auch im Sommer 2020 eine Hitzekeule. In Kombination mit der Corona-Pandemie ein nicht zu unterschätzendes Problem.

Wetter-Experten sagen für den Sommer 2020 Hitzewellen voraus, die die Werte der vergangenen Jahren in den Schatten stellen könnten. Bild: Sven Hoppe / picture alliance / dpa

Die Weltwetterorganisation (WMO) warnt vor einem Hitzesommer in der nördlichen Hemisphäre, der Rekorde brechen könnte. Schon in den Anfangsmonaten des Jahres deute alles darauf hin, dass 2020 eines der heißesten Jahre seit Beginn der Messungen werde, sagte WMO-Sprecherin Clare Nullis in Genf. Städte und Gemeinden müssten sich jetzt vorbereiten, um Menschen zu schützen - auch, wenn die Coronavirus-Pandemie dies komplizierter mache.

Mega-Hitze im Sommer 2020 droht: Wie schützt man sich trotz Coronavirus vor Gefahren?

In anderen Jahren sei Menschen in überhitzten Wohnungen empfohlen worden, zum Beispiel gekühlte Einkaufszentren aufzusuchen. Nachbarn wurden aufgefordert, Alleinlebende und möglicherweise Gefährdete regelmäßig zu besuchen. Dagegen sprächen nun viele Corona-Ratschläge, etwa der, möglichst zuHause zu bleiben. Zudem könnten sich Krankenhäuser weniger gut auf Patienten mit Hitzschlag einstellen, weil sie Corona-Patienten behandeln müssen.

Hitze-Sommer 2020 könnte alle Rekorde brechen

Den Wetterexperten der WMO zufolge könnte der Sommer 2020 den Trend fortsetzen, der bereits in den vergangenen Jahren für rekordverdächtige Sommertemperaturen sorgte. Die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen nimmt der Einschätzung der Meteorologen stetig zu, während die wachsende Konzentration von Treibhausgasen die Erderwärmung begünstigt. Allein im Sommer 2019 überrollten zwei ausgewachsene Hitzewellen die europäischen Länder. In Frankreich wurden Ende Juni rekordverdächtige 46 Grad Celsius gemessen, in den Niederlanden kostete die Mega-Hitze knapp 3.000 Menschen das Leben, während sich in anderen Ländern die Notaufnahmen mit hitzebedingten Notfällen füllten.

Hitze-Alarm in Deutschland: Diese Tipps bringen Abkühlung

Die WMObietet zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Partnern online einInformationspaket mit Ideen an. Darin werden gute Beispiele aus vielen Ländern präsentiert. Unter anderem wird eine Broschüre des Umweltbundesamtes hervorgehoben, die bei Hitze unter anderem empfiehlt, draußen möglichst einen breitkrempigen Hut zu tragen, genügend zu trinken, kühles Wasser über die Handgelenke laufen zu lassen, feuchtkühle Kompressen auf Stirn oder Nacken zu legen, Füße und Rücken mit Franzbranntwein einzureiben und Elektrogeräte und künstliche Beleuchtung als Wärmequelle öfter auszuschalten.

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loc/news.de/dpa