21.05.2020, 07.46 Uhr

Unwetter-Warnung aktuell im Mai: Azorentief rollt an! Meteorologen warnen vor Hitze und Gewitter

An den kommenden Tagen sorgt Petrus für ein wahres Wetter-Potpourri. Von Temperatursturz bis Gewitter-Alarm ist alles drin. Doch zunächst sorgt ein Azorentief in einigen Regionen für Temperaturen um 30 Grad.

Meteorologen warnen vor Gewittern am Wochenende. Bild: dpa

Hoch Quirinius sorgt derzeit für sommerliches Wetter in Deutschland. Doch es kommt noch wärmer: Ein Azorentief drückt heiße Luft nach Mitteleuropa. Hierzulande könnte das Quecksilber dann sogar an der 30-Grad-Marke kratzen.

Wetter im Mai 2020: Azorentief wirbelt heiße Luft nach Deutschland

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) müsse man am Mittwoch an den Bayerischen Alpen noch vereinzelt mit Schauern rechnen. Pünktlich zu Himmelfahrt (21.05.2020) soll es jedoch trockener und auch wärmer werden. So seien am Donnerstag in Vorpommern zwar nur 17 Grad drin, im Westen und Südwesten soll das Quecksilber aber auf bis zu 29 Grad klettern. Grund dafür ist ein Azorentief.

Wie "weather.com" berichtet, soll sich an den kommenden Tagen über den Azoren nämlich ein Tiefdruckgebiet bilden und sich in Richtung Großbritannien bewegen. Dadurch befördert es einen Schwall Heißluft aus Nordafrika nach Mitteleuropa. Dadurch sollen die Temperaturen am Freitag am Rhein, Bodensee und Main auf bis zu 30 Grad klettern. Dadurch nimmt jedoch auch die Gewittergefahr zu.

Gewitter, Starkregen und Hagel! DWD warnt vor Unwetter

Der DWD warnt bereits jetzt vor einer ansteigenden Wahrscheinlichkeit für "einzelne starke Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel" am Freitag im Nordwesten ab den Nachmittagsstunden. In der Nacht zum Samstag soll sich diese Unwetterneigung dann allmählich nach Osten verlagern. Am Samstag seien dann auch in der Südosthälfte des Landes starke Gewitter wahrscheinlich. Außerdem warnt der DWD vor möglichen schweren Gewittern mit Unwettercharakter.

Temperatursturz am Wochenende! Meteorologen prophezeien Kaltfront

Am Wochenende müssen sich einige Regionen laut "kachelmannwetter.com" auf einen Temperatursturz einstellen. Dann soll nämlich eine Kaltfront durchs Land ziehen. In der Nacht zum Samstag kühlt sie bereits den Nordwesten ab und breitet sich dann nach Südosten aus. Doch lange dauert die Abkühlung nicht an. Bereits hinter der Kaltfront meldet sich ein neues Hoch, dass ab Montag genau über Deutschland liegen soll.

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bua/sig/news.de

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