20.05.2020, 07.28 Uhr

Coronavirus-News aktuell: Eltern schockiert über Wiederöffnung: Schulen seien "Todeslager für Kinder"!

In Großbritannien hat sich ein Kind kurz vor der Schließung der Schulen mit dem Coronavirus infiziert. Als die Krankheit auskuriert war, wähnte die Freude jedoch nur kurz. Nun liegt sie im Krankenhaus und kämpft um ihr Leben. Mit einer eindringlichen Warnung wenden sich ihre Eltern an die Politik.

Sind die Schulöffnungen trotz Coronavirus-Pandemie zu riskant? Bild: AdobeStock / SimpLine

Kurz vor Beginn der Schulschließungen in Großbritannien infizierte sich die fünfjährige Scarlett Roberts mit dem Coronavirus. Sie besiegte das Virus. Doch die Freude währte nicht lang: Sechs Wochen war Scarlett "fit und gesund", bevor sie plötzlich mit multiplen Organversagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Nun warnen ihre Eltern vor voreiligen Schulöffnungen, die das Leben von unzähligen Kindern gefährden könnte.

20 Prozent Überlebenschance! Kind kämpft nach Coronavirus-Infektion ums Überleben

Wie die "Daily Mail" schreibt, leidet das fünfjährige Mädchen nach der Corona-Infektion nun an der Kawasaki-Krankheit. Ihre Überlebenschancen liegen bei 20 Prozent. Auf Facebook berichtet die Mutter der kleinen Scarlett von den Qualen, die nicht nur das Kind sondern die ganze Familie aktuell durchleben müsse.Zu den Symptomen der Kawasaki-Krankheit gehören geschwollene Blutgefäße, Fieber, Hautausschlag, rote Augen, trockene oder rissige Lippen oder Mund, Rötungen in den Handflächen und an den Fußsohlen sowie geschwollene Drüsen.

Eltern warnen vor Wiederöffnung! Politiker machen aus Schulen "Todeslager für Kinder"

Nachdem Premierminister Boris Johnson ankündigt hatte, einige Schulen in Großbritannien ab dem 1. Juni 2020 wieder zu öffnen, machen die Eltern von Scarlett aus dem Überlebenskampf ihrer Tochter ein Politikum. Sie warnen die Regierung vor der voreiligen Wiederöffnung. Das Coronavirus sei noch immer nicht bekämpft. Sie würden aus den Schulen "Todeslager für Kinder" machen, sagte Piers Roberts, Vater der schwerkranken Scarlett.

Jedoch ist es fraglich, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen der Kawasaki-Krankheit und dem Coronavirus gebe, sagte WHO-Chefwissenschaftlerin Dr. Soumya Swaminathan.

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Lesen Sie auch:Immer mehr Kinder sterben! Verstärkt Covid-19 das Kawasaki-Syndrom?

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bua/fka/news.de

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