13.05.2020, 13.07 Uhr

Tödlicher Ehe-Streit in Brandenburg: Mann ertränkt Ehefrau im Gartenteich - Täter schwebt in Lebensgefahr

Unfassbare Gewalttat in Werder (Havel): Eine 40-Jährige ist nach einem Streit mit ihrem Ehemann ums Leben gekommen. Offenbar hat der Mann seine Frau im Gartenteich ertränkt. Nun soll er selbst in Lebensgefahr schweben.

In Werder (Havel) soll ein Mann seine Ehefrau nach einem Streit getötet haben. Bild: dpa

Eine 40-Jährige ist in Werder (Havel) nach einem Streit mit ihrem Ehemann ums Leben gekommen. Ihr 64 Jahre alter Mann soll nach einer verbalen Auseinandersetzung mehrfach gewaltsam auf sie eingewirkt und versucht haben, sie in einem Teich zu ertränken, teilte die Polizei kurz nach der Tat am Montagabend mit.

Ehe-Streit gerät außer Kontrolle! Mann soll Frau in Gartenteich ertränkt haben

Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen sei die schwer verletzte 40-Jährige noch auf dem Grundstück in dem Ort in Brandenburg gestorben. Danach flüchtete der Mann mit seinem Auto. Die Polizei fahndete nach ihm - auch mit einem Hubschrauber. Auf einem Industriegelände im nahe gelegenen Plötzin prallte er mit dem Wagen gegen eine Hauswand und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde in eine Klinik gebracht. Eine Mordkommission ermittelt nun wegen Totschlags.

Koma! Gartenteich-Killer schwebt in Lebensgefahr

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der brutale Ehemann inzwischen selbst in Lebensgefahr schweben. Dem Boulevardblatt zufolge liegt der Täter im Koma. "Mit Ableben ist zu rechnen", heißt es laut "Bild" in einem Polizeibericht.

Der Tatverdächtige krachte während der Flucht mit dem Wagen gegen eine Hauswand und wurde schwer verletzt. Bild: dpa

Nachbar behauptet: Ehemann soll Messer und Schusswaffe bei sich gehabt haben

Worum es bei dem Streit ging, war noch unklar. Wie ein Nachbar und Augenzeuge gegenüber "RTL" berichtet, soll der Mann ein Messer und eine Schusswaffe bei sich gehabt und mehrfach auf seine Frau eingestochen haben, bevor er sie schließlich in den Teich schubste. Als er selbst der Frau zur Hilfe kommen wollte, habe der mutmaßliche Täter die Waffe auf ihn gerichtet, so der Nachbar. Auch vor seinem Sohn habe der Killer nicht halt gemacht und die Waffe, offenbar eine Schreckschusspistole, auch gegen ihn gerichtet, als er seiner Mutter helfen wollte, und abgedrückt.

Zeuge glaubt: Tatmotiv war Eifersucht - Frau hatte neuen Freund

Über den Täter berichtet der Zeuge, dem das Haus gehört, in dem die Frau und ihre Kinder nach der Trennung von ihrem Mann vorübergehend wohnten: "Das war ein ruhiger Typ, er war über 60. Ich habe es ihm nicht zugetraut, ich hatte vorher auch mal mit ihm über die Sache gesprochen." Das schreibt die "Bild"-Zeitung am Dienstagvormittag. Der Hausbesitzer ist überzeugt davon, dass die Frau einen neuen Freund gehabt habe und dies das Motiv für die schreckliche Tat gewesen sei:„Sie hatte einen neuen Freund, das war ein neues Liebespaar."

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sba/news.de/dpa

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