22.04.2020, 17.24 Uhr

Wettervorhersage im April 2020: Staubsturm-Warnung! Meteorologen sorgen sich wegen Extrem-Wetterlage

Ein Skandinavien-Hoch pustet trockene Luft nach Deutschland und sorgt für kalte Nächte und staubtrockene Tage. Dadurch steigt nicht nur die Waldbrandgefahr. Laut Wetterexperten können auch Staubstürme entstehen. So wird das Wetter.

Meteorologen sagen Extremwetter voraus: Es wird trocken, sonnig und staubig. In den Nächten kann es Frost geben. Bild: Philip Steury/AdobeStock

Mit einer Durchschnittstemperatur von 9,2 Grad Celsius (sonst 7,4 Grad) und einer Niederschlagsmenge von 1,8 mm ist der April 2020 viel zu warm und zu trocken. Wie das Wetter ab Montag, dem 20. April wird, erfahren Sie hier.

Kalte Polarluft sorgt für frostige Nächte

Kalte Polarluftmassen sowie ein wolkenloser Himmel und die geringe Luftfeuchtigkeit sorgen für teils frostige Nächte unter dem Gefrierpunkt, zumindest im Norden und Osten Deutschlands. Im Laufe der Woche werden die Nächte milder. Das berichtet der Meteorologe Georg Haas von "wetter.com".

Dürre macht sich in Deutschland weiter breit

Während es am Sonntag noch vereinzelte Schauer im Süden und Westen Deutschlands geben könnte, sehen die Aussichten für kommende Woche wieder überwiegend dürr aus. Dabei bräuchte unsere Vegetation gerade jetzt in der Wachstumsphase des Frühlings dringend Niederschlag in Form von Landregen. Laut "wetter.com" beträgt die Dürre in den Böden in einigen Regionen Deutschlands bereits 20 bis 30 Zentimeter Tiefe.

Skandinavien-Hoch pustet trockene Luft nach Deutschland

Meteorologe Georg Haas rechnet für nächste Woche aufgrund der trockenen Kontinentalluft, die uns das Skandinavien-Hoch beschert, nicht mit nennenswerten Niederschlägen. "Dafür - und das ist die Kehrseite der Medaille - scheint die Sonne", prophezeit der Wetter-Experte. So warm wie in der vergangenen Woche wird es nach den kalten Polarnächten jedoch nicht. An der Nordsee wird es laut Haas am Montag tagsüber nur an die 10 Grad Celsius warm werden.

Tagsüber über 20 Grad, Nächste bleiben kalt

Im Rest von Deutschland dürfen wir uns Anfang der Woche auf milde Temperaturen zwischen 14 und 22 Grad freuen. Je weiter wir in den Südwesten kommen, desto wärmer wird es. Am Mittwoch steigen die Temperaturen leicht an, dann kann es am Rhein bis zu 23 Grad warm werden. Im Norden schafft es das Quecksilber allerdings vermutlich nur, auf bis zu 15 Grad zu klettern. Die Nächte bleiben kalt. Im Norden und Osten kann es nachts wieder Frost geben.

Ab Donnerstag wird es zunehmend wärmer

Am Donnerstag steigen die Temperaturen erneut leicht an. Im Süden und Westen auf bis zu 24 Grad. Am Freitag und Samstag wird es auch im Rest Deutschlands über 20 Grad warm werden. Im Osten, Süden und Westen können wir uns auf sommerliche Temperaturen bis 25 Grad einstellen.

Lokale Schauer im Südwesten möglich

Über kurze Schauer darf sich am Freitag und Samstag eventuell der Südwesten freuen. Lokale Schauer und örtliche Gewitter sind dort möglich, allerdings nur mit geringer Niederschlagsmenge.

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Staubstürme durch trockenen Wind und Waldbrandgefahr

Laut "wetter.net" kann es aufgrund der trockenen Wetterlage und der durch die Dürre ausgetrockneten Böden ab Anfang der Woche zu Staubstürmen in der Nähe von Feldern kommen. Wer auf Landstraßen und Autobahnen neben Feldern unterwegs ist, sollte vorsichtig sein, da die Sicht durch aufgewirbelten Staub behindert sein könnte. Auch die Waldbrandgefahr bleibt hoch und steigert sich im Osten und Norden sogar auf Stufe 5.

Das Video zum Hundertjährigen Kalender im April wird Ihnen nicht angezeigt? Dann einfach hier entlang.

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sig/news.de

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