18.04.2020, 07.13 Uhr

Wetter im April 2020: Blutregen vorhergesagt! HIER droht an diesem Wochenende Gewitter

Nach dem kalten Wochenstart klettern die Temperaturen allmählich wieder auf Werte über 25 Grad. Dadurch steigt in einigen Regionen allerdings auch das Gewitter-Risiko. Auch ein seltenes Wetterphänomen sei zu beobachten. Alle Infos in der aktuellen Wettervorhersage für April gibt's hier.

Am Wochenende steigt das Gewitter-Risiko. Bild: AdobeStock / trendobjects

Nach dem kalten Wochenstart dürfen wir uns auf steigende Temperaturen in Deutschland freuen. Am Wochenende soll Hoch Niklas das Quecksilber sogar auf bis zu 26 Grad klettern lassen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) darf sich jedoch nicht jede Region auf frühsommerliches Wetter freuen.

Wettervorhersage aktuell: Tief Ulrike sorgt für Nachtfrost im April

Bereits am Donnerstag sollen laut DWD-Vorhersage die Temperaturen im Süden des Landes auf Höchstwerte von 19 bis 24 Grad steigen. Im Norden bleibt es bei 12 bis 18 Grad jedoch verhältnismäßig kühl. Schuld ist ein Ausläufer von Tief Ulrike. Dieser drückt jedoch nicht nur die Temperaturen nach unten, sondern bringt auch eine dicke Wolkendecke mit sich. In der Nacht zum Freitag muss in einigen Regionen im Norden und Osten sogar mit Frost gerechnet werden.

Unwetter im April 2020: HIER steigt das Gewitter-Risiko

Am Freitag wird das Wetter dann etwas unbeständiger. Zwar soll es den ganzen Tag überwiegend heiter werden, doch in der Mitte und im Süden ziehen am Nachmittag Wolken auf. Laut DWD sind über den Mittelgebirgen und dem Bergland im Süden einzelne Regenschauer möglich. Die Temperaturen erreichen im Norden maximal 13 bis 17 Grad, im Südwesten sogar bis zu 27 Grad.

Laut Deutschem Wetterdienst sind am Samstag einzelne Gewitter möglich - vor allem im Süden und Südwesten. Außerdem sei es wahrscheinlich, dass es vereinzelt auch stürmische Böen sowie Starkregen geben könne. In der Nacht zum Sonntag sollen das Unwetter sogar noch weiter in den Norden vorrücken. Jedoch entspannt sich das Wetter am Sonntag wieder. Nur noch im Südwesten soll es dann laut DWD noch einzelne Gewitter, mit Hagel und stürmischen Böen geben.

Im Süden des Landes soll an diesem Wochenende ein seltenes Wetterphänomen zu beobachten sein. Kräftiger Südwestwind bringt Staub aus der Sahara nach Deutschland. Dadurch bekommt der Himmel nicht nur eine milchige, gelb-bräunliche Färbung, sondern es besteht auch die Chance auf Blutregen. Der Wüstenstaub färbt nämlich auch den Regen ein. Klingt gefährlich, ist aber völlig harmlos. Doch schon am Sonntag nimmt die Konzentration des roten Sandes in der Luft rapide ab.

Dürre-Alarm! Steht uns erneut eine Trockenzeit in Deutschland bevor?

Nach diesem Wochenende soll sich die andauernde Trockenheit fortsetzen. In der ersten Aprilhälfte sind laut DWD deutlich zu wenig Niederschläge gefallen. "Bisher kamen nur 1,5 Liter pro Quadratmeter zusammen", sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag. Das seien "nur drei Prozent des Üblichen". Im langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 hingegen fielen im April 58,2 Liter Niederschlag in Form von Regen oder Schnee pro Quadratmeter.

Noch sei es allerdings deutlich zu früh, über die Möglichkeit einer Dürre zu sprechen. Nach dem regenreichen Februar sei es gut um die Bodenfeuchte bestellt gewesen. Allerdings war schon der März in Deutschland durchschnittlich um zehn Prozent unter seinem Regen-Sollwert geblieben. Der April war bereits im ganzen vergangenen Jahrzehnt stets zu trocken gewesen.

Aktuell zeigt bereits der sogenannte Graslandfeuerindex an vielen Orten im Süden und Osten Deutschlands Stufe vier von fünf Gefahrenstufen an. Er steht für die witterungsbedingte Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

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bua/loc/news.de/dpa

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