04.04.2020, 11.26 Uhr

Coronavirus News aktuell: Neue Studie! Coronavirus durchs Atmen übertragen

Welche Auswirkung könnte diese Studie auf eine eventuelle Mundschutzpflicht haben? Einem Medienbericht zufolge ist das Coronavirus viel infektiöser als bisher gedacht. Bereits beim Atmen könnte es übertragen werden.

Das Coronavirus kann offenbar über die Atmung übertragen werden. Bild: AdobeStock / H_Ko

Es ist eine Schlagzeile, die aufrüttelt. Wie "Focus Online" aktuell berichtet, sei das Coronavirus wesentlich infektiöser, als bisher offenbar von Wissenschaftlern angenommen wurde. Bezug nimmt das Online-Portal demnach auf einen Bericht des "New England Journal of Medicine", in dem Wissenschaftler bereits Mitte März auf eine Studie hingewiesen haben, wonach es einen weiteren Weg der Infektion geben soll.

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Coronavirus aktuell: Infektion mit Covid-19 über die Atmung möglich

Hinlänglich bekannt ist, dass sich das Coronavirus zu großen Teilen durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Wenn Menschen husten oder niesen, sondern sie die Erreger in den Tröpfchen ab. Durch die "Schmierinfektion", also das Landen und Überleben der Viren auf Oberflächen, kommen immer mehr Menschen in Berührung damit. Doch wie die Studie zeigt, ist das offenbar nicht die einzige Form der Infektion, die möglich ist. "Die Erreger fliegen mit dem feinen Feuchtigkeitsnebel, den jeder Mensch beim Ausatmen in die Umgebung abgibt, durch die Luft.", ist bei "Focus Online" zu lesen.

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Coronavirus überlebt bis zu 3 Stunden in der Luft

Bis zu drei Stunden lang sollen Viren demnach "von Aerosoltröpfchen in der Atemluft transportiert" werden, "die kleiner als fünf Mikrometer sind", habe jetzt auch das National Academy of Sciences (NAS) der USA gewarnt. In diesem Zeitraum sollen die Erreger infektiös bleiben. Heißt im Klartext: Beim Ausatmen von infizierten Personen könnte Gefahr bestehen.

"Damit könne das Virus etwa bei Gesprächen zwischen Menschen übertragen werden", schreibt "Focus Online". Allerdings sei bislang unklar, "ob die dabei übertragenen Virusmengen ausreichen, um die Empfänger zu infizieren." Dazu würden die verfügbaren Testmethoden noch nicht ausreichen. Ein Ergebnis des Tests könnte entscheidenden Einfluss auf eine eventuelle Mundschutzpflicht haben, über die zuletzt diskutiert wurde.

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rut/news.de

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