03.04.2020, 07.13 Uhr

Coronavirus-News aktuell: Studie zeigt: Covid-19 für junge Menschen tödlicher als Grippe

Noch immer steigen die Fallzahlen der Corona-Infektionen. Eine aktuelle Studie untersuchte die Sterberate und das Risiko lebensbedrohlicher Krankheitsverläufe in den einzelnen Altersgruppen. Das sind die Ergebnisse.

Ab welchem Alter steigt das Risiko? Bild: dpa

Das Coronavirus verbreitet sich unaufhörlich weiter. Laut John Hopkins University wurden bereits mehr als 937.000 Fälle weltweit registriert. Ein Ende der Pandemie ist noch nicht in Sicht.Bislang sind mehr als 47.230 Menschen durch das Coronavirus gestorben -Tendenz steigend. Unter den Todesopfern waren bislang hauptsächlich ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Coronavirus-News aktuell: Welchen Einfluss hat das Alter auf den Krankheitsverlauf?

Eine aktuelle Studie vom Imperial College in London gibt nun Aufschluss darüber, ab welchem Alter eine Infektion mit Sars-Cov-2 besonders kritisch ist. Die Wissenschaftler um Robert Verity untersuchten außerdem, welchen Einfluss das Alter auf den Krankheitsverlauf habe.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Überblick.

Laut Schätzung sterben 0,66 Prozent aller Corona-Infizierten. Jedoch würde die Zahl drastisch ansteigen, je älter die Patienten sind. Die Forscher untersuchten für ihre Studie mehr als 70.000 bestätigte Corona-Fälle aus China und vom Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess". Diese Datengrundlage gebe einen relativ guten Überblick über sämtliche Altersgruppen.

Studie behauptet: Keine tödlichen Covid-19-Fälle bei Kindern ohne Vorerkrankungen

So fanden die Forscher heraus, dass Kinder und Jugendliche praktisch nicht durch das Coronavirus sterben. Mittlerweile gab es jedoch mehrere tödliche Krankheitsfälle gab. So ist eine Zwölfjährige in Belgien, ein 13-Jähriger in England sowie ein gerade einmal sechs Wochen altes Baby in den USA durch eine Covid-19-Erkrankung gestorben. Laut Medienberichten sollen sie offenbar keine Vorerkrankungen gehabt haben.

Sterberisiko bei jungen Menschen höher als bei Influenza

Die Studie desImperial College schließt das Sterberisiko jedoch nicht völlig bei jungen Gruppen aus. So sei bei Menschen zwischen 20 und 29 Jahren die Sterberate 33-mal höher als bei Influenza. Das Sterberisiko steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an. Kritisch werde es allerdings bei über 80-Jährigen. Dort liege die Sterberate bei 7,8 Prozent. Wer jedoch Vorerkrankungen habe, zählt zur Risikogruppe, egal wie alt oder jung.

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bua/fka/news.de

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