01.04.2020, 07.40 Uhr

Coronavirus-News aktuell: 240.000 Corona-Tote! Trump prophezeit düsteren Höhepunkt

Donald Trump stimmt das Volk auf ein düsteres Szenario in der Coronavirus-Pandemie ein: Allein in den USA könnten 100.000 Menschen sterben. Mit dem Corona-Höhepunkt sei erst in Wochen zu rechnen.

Die USA steuern erst noch auf den Coronavirus-Höhepunkt zu. Bild: dpa

Unerbittlich breitet sich das Coronavirus immer weiter aus. Weltweit sind bereits über 785.000 Menschen mit Corona infiziert (Stand 31.03.2020), die meisten davon mittlerweile in den USA. Laut John Hopkins Universität gibt es hier inzwischen mehr als 164.000 Menschen mit Covid-19. Gestorben sind an dem Coronavirus bislang mehr als 37.000 Menschen weltweit, die meisten davon stammen aus Italien (11.591).

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Coronovirus-News aktuell: Trump ändert Tonfall in der Coronakrise

Doch inzwischen breitet sich Sars-CoV-2 auch in den USA rasend schnell aus. Noch vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Trump gesagt, dass er die USA bis Ostersonntag - also in zwei Wochen - wieder weitgehend im Normalbetrieb sehen wolle. Nun sagte er: "Nichts wäre schlimmer, als den Sieg zu verkünden, bevor der Sieg gewonnen ist. Das wäre der größte Verlust von allem."Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA durch das Coronavirus - trotz Maßnahmen zur Eindämmung.

Trump bereitet USA in Corona-Krise auf dramatische Todeszahlen vor

Zugleich bereitete Trump die Amerikaner auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht", so Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Trump kündigte an, geltende Richtlinien zur sozialen Distanz um einen Monat bis Ende April auszuweiten. Am Montag schloss er nicht aus, dass es über diesen Zeitpunkt hinaus eine weitere Verlängerung geben könnte.

Studie prophezeit 2,2 Millionen Corona-Toten in den USA

Trump begründete die Verlängerung der Schutzmaßnahmen mit einer am 16. März veröffentlichten Studie des Imperial College in London, die von 2,2 Millionen Toten in den USA ausging, sollten überhaupt keine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen werden.

US-Bundesstaat New York als Epizentrum: Über 66.000 Corona-Infizierte aktuell

Besonders besorgniserregend ist die Lage im Bundesstaat New York.Der US-Ostküstenstaat New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt. Dort wurden mehr als 66.000 Menschen positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Lokale Behörden haben immer wieder gewarnt, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser dort nicht ansatzweise auf die Ansteckung weiter Teile der Bevölkerung vorbereitet seien. Es könnte zu Engpässen bei Beatmungsgeräten kommen.

Trump rechnet mit Corona-Höhepunkt erst in zwei Wochen

Trump erwartet, dass die Zahl der Toten in der Corona-Krise in den USA in zwei Wochen ihren Höhepunkt erreichen könnte. Angesichts dessen sei es besonders wichtig, dass jeder die Richtlinien nachhaltig befolge. Je besser diese umgesetzt würden, "desto schneller wird dieser Alptraum enden", sagte Trump. Die vor zwei Wochen veröffentlichten Richtlinien sehen unter anderem vor, dass Menschen Abstand zueinander halten und Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen. Zudem sollen Restaurants, Cafés und Bars Speisen und Getränke nur zur Mitnahme oder Lieferung anbieten. Trump zeigte sich optimistisch, dass bis zum Sommer das Schlimmste überstanden sein könnte. "Wir können davon ausgehen, dass wir bis zum 1. Juni auf dem Weg der Erholung sind."

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fka/bua/news.de

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